USA: Große Mehrheit für höhere Reichen-Steuern

Washington (APA/Reuters) - Eine große Mehrheit der Amerikaner ist einer Umfrage zufolge dafür, dass im Gegensatz zu den Steuerplänen von Präsident Donald Trump die Reichsten stärker zur Kasse gebeten werden sollen.

Trump hatte vor zwei Wochen seine Pläne für eine Steuerreform vorgestellt, die er als "Wunder für die Mittelschicht" und Wachstumsimpuls bezeichnete. Am Mittwoch will er vor Fernfahrern in Harrisburg für seine Steuerpläne werben und ihnen erläutern, wie sie davon profitieren würden. Unabhängige Analysten sprechen hingegen von ungleich verteilten Entlastungen, von denen die Wohlhabenden überproportional profitieren würden und die das Budgetdefizit vergrößerten. Nach Berechnungen des unabhängigen Tax Policy Center in Washington würden Menschen mit einem Einkommen von mehr als 730.000 Dollar im Jahr etwa die Hälfte der Steuerentlastungen erhalten.

In der Reuters/Ipsos-Umfrage stimmten 76 Prozent der 1.504 Befragten der Aussage zu, dass die reichsten Amerikaner höhere Steuern zahlen sollten. 53 Prozent waren sogar "sehr dafür".

Nach Trumps Plänen soll der Spitzensteuersatz auf 35 Prozent von bisher 39,6 Prozent fallen. Republikaner im Repräsentantenhaus wollen sogar eine Reduzierung auf 33 Prozent. Neben dem Höchstsatz soll es für Einzelpersonen nur zwei weitere Steuersätze geben, die bei 25 und zwölf Prozent liegen. Auch die Mittelschicht und Bezieher geringerer Einkommen sollen entlastet werden. Die Unternehmenssteuer soll auf 20 Prozent von bisher 35 Prozent gesenkt werden.

Ense (APA/dpa) - Neue Hoffnung für den von der Schließung bedrohten Kettcar-Hersteller Kettler: In letzter Minute ist es dem Unternehmen am Freitag gelungen, eine Zwischenfinanzierung von der Heinz-Kettler-Stiftung zu erhalten. Damit kann das Unternehmen die Suche nach potenziellen Investoren fortsetzen.
 

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Neue Hoffnung für Kettcar-Hersteller Kettler

Wien (APA) - Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat in mehreren Zeitungsinterviews am Wochenende Kritik an der Regierung geübt. Beim 12-Stunden-Tag bemängelte er die überhastete Umsetzung ohne Einbindung relevanter Gesprächspartner. Unzufrieden ist er auch mit der Behördenpraxis bei der Abschiebung von gut integrierten Menschen und Familien aus Österreich.
 

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Van der Bellen kritisiert überhastete Umsetzung des 12-Stunden-Tags

New York (APA/dpa) - Das traditionsreiche US-Wirtschaftsblatt "Fortune" wechselt zum zweiten Mal in diesem Jahr den Besitzer. Man habe sich mit dem thailändischen Geschäftsmann Chatchaval Jiaravanon auf einen Kaufpreis in Höhe von 150 Millionen Dollar (123 Mio Euro) in bar geeinigt, teilte die Eigentümergesellschaft Meredith Corporation am Freitag mit. Der Verkauf solle bis Ende 2018 abgeschlossen werden.
 

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Thailändischer Geschäftsmann kauft US-Magazin "Fortune"