USA fordern zusätzliche Kürzung des UN-Kernbudgets um 250 Mio. Dollar

New York/Washington (APA/AFP) - Die USA fordern eine zusätzliche Kürzung des UN-Kernbudgets um 250 Millionen Dollar (etwa 210 Millionen Euro). Die Forderung, eine Fünf-Prozent-Kürzung des Haushalts im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, sei kaum zu erreichen, wie am Dienstag (Ortszeit) aus Diplomatenkreisen in New York verlautete.

UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat für den UN-Haushalt 2018-19 bereits Einsparungen in Höhe von 200 Millionen Dollar vorgeschlagen - damit läge der Zweijahres-Haushalt der UNO bei 5,4 Milliarden Dollar. Diplomaten sagten, die US-Forderungen beträfen die politischen Missionen der UNO in Libyen und Afghanistan sowie die Abteilung für die Rechte der Palästinenser.

Die USA tragen mit 22 Prozent den größten Teil des UN-Kernhaushalts. US-Präsident Donald Trump ist ein scharfer Kritiker der Vereinten Nationen und bezeichnet sie als ineffizient.

Auch die EU fordert eine Kürzung des UN-Budgets - laut Diplomaten um zusätzlich 170 Millionen Dollar. Der Haushalt soll bis Ende des Jahres von den 193 Mitgliedstaaten beschlossen werden.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

Newsticker

May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

Newsticker

Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

Newsticker

Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht