USA erkennen Irans Anspruch auf Öltanker-Route im Golf nicht an

Washington (APA/Reuters) - Die USA erkennen den Hoheitsanspruch des Iran auf die wichtige Öltanker-Route vor dessen Küste nicht an. Die Islamische Republik kontrolliere die Straße von Hormuz nicht, schrieb Außenminister Mike Pompeo am Montag auf Twitter. Es handle sich um eine internationale Schifffahrtsstraße.

"Die Vereinigten Staaten werden weiter mit unseren Partnern daran arbeiten, die Navigationsfreiheit und den freien Handelsfluss auf internationalen Schifffahrtsstraßen zu gewährleisten", sagte Pompeo.

Der Marinechef der Revolutionsgarden des Iran, Aliresa Tangsiri, hatte erklärt, sein Land kontrolliere den Golf und die Straße von Hormuz vollständig. "Wir können die Sicherheit des Persischen Golfs garantieren, und es gibt so keine Notwendigkeit für die Anwesenheit der USA und anderen Staaten, die nicht hierher gehören." Man kontrolliere den militärischen sowie den zivilen Schiffsverkehr. Die Revolutionsgarden hatten bereits mit einer Blockade der Meerenge gedroht.

Die Straße von Hormuz zählt zu den maritimen Nadelöhren, deren Sperrung die Ölversorgung weltweit ins Stocken bringen und die Preise in die Höhe treiben kann. Die Seerechtslage ist unklar. Die Schiffe müssen sowohl die Gewässer Omans wie des Iran durchfahren. Nach einem UN-Abkommen steht Kriegs- wie Handelsschiffen die Durchfahrt zu. Der Iran hat diesen Vertrag zwar unterzeichnet, aber ebenso wie die USA nie ratifiziert und damit in Kraft gesetzt.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

Newsticker

Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

Newsticker

Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

Newsticker

Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen