USA und Deutschland fordern weitere Zugeständnisse des Iran

Die USA und Deutschland haben den Iran aufgefordert, auf den letzten Metern der Verhandlungen über sein umstrittenes Atomprogramm noch einmal Flexibilität zu zeigen. Der Iran müsse eine Grundsatzentscheidung treffen, um die Welt zu überzeugen, dass er nicht nach Atomwaffen strebe, sagte US-Außenminister John Kerry am Mittwochabend nach einem Gespräch mit seinem deutschen Kollegen Frank-Walter Steinmeier in Washington.


Der Westen hoffe sehr, dass sich die verbleibenden Differenzen bei den Verhandlungen in den kommenden Tagen überbrücken ließen. Zum Stand der Gespräche meinte er: "Es gibt noch Lücken. Wir hoffen, dass wir diese Lücken in den kommenden Tagen schließen können." Deutschland sei dafür ein "unerlässlicher Partner".

Steinmeier begrüßte, dass es bei den Gesprächen mit dem Iran Fortschritte gegeben habe. Es seien jedoch noch nicht alle Hindernisse überwunden. Nun sei es am Iran, dort Beweglichkeit zu zeigen, wo dies nötig sei.

In dem seit Jahren andauernden Streit über das iranische Atomprogramm war zuletzt Bewegung gekommen. Die Verhandlungspartner haben sich für eine Einigung Zeit bis Ende Juni gegeben. Die westlichen Staaten setzen darauf, dass bis Ende März ein politisches Rahmenabkommen gelingen könnte. Im Gespräch ist die Lockerung von Sanktionen gegen den Iran, sollte die Regierung in Teheran das umstrittene Atomprogramm des Landes einschränken. Der Iran wird verdächtigt, unter dem Deckmantel der zivilen Nuklearnutzung an Kernwaffen zu arbeiten. Die Regierung in Teheran weist dies zurück.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte