USA bieten Brasilien Quoten für zollfreie Stahlimporte an

Lima (APA/Reuters) - Die USA haben nach brasilianischen Angaben dem lateinamerikanischen Land Quoten für zollfreie Stahlimporte angeboten. Diese sollten auf Basis der gegenwärtigen Stahlausfuhren in die USA festgelegt werden, berichteten zwei brasilianische Regierungsvertreter am Donnerstag.

Darüber hätten der US-Handelsminister Wilbur Ross und der brasilianische Außenminister Aloysio Nunes beim Lateinamerika-Gipfel in der peruanischen Hauptstadt Lima gesprochen, sagten die Informanten, die an dem Gespräch teilnahmen.

US-Präsident Donald Trump hat Zölle von 25 Prozent auf Stahl- und zehn Prozent auf Aluminiumimporte verhängt, um die eigene Industrie vor allem vor Billigimporten zu schützen. Sechs Handelspartnern, darunter Brasilien, Kanada, Mexiko und die Europäischen Union, gewährte er Ausnahmen von den Zöllen bis Ende April. In dieser Zeit soll ein Ausweg aus dem Streit gesucht werden. Im März hatten US-Unterhändler nach Angaben eines Industrievertreters von Brasilien als Vorbedingung für ein Zollabkommen die Überprüfung der Importquoten von Ethanol verlangt.

Leverkusen (APA/Reuters) - Der deutsche Pharmakonzern Bayer erwägt eine Auslagerung von Pharmaforschungsaktivitäten. Vorstandschef Werner Baumann habe Ende September auf einer Betriebsversammlung in Leverkusen über das schwächer werdende Wachstum des Pharmageschäfts gesprochen und Gedanken geäußert, dass Ausgaben für die Forschung nach außen verlagert werden könnten, erklärte der Bayer-Gesamtbetriebsrat in einem Infobrief.
 

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Betriebsrat: Bayer prüft Auslagerung von Pharmaforschungsaktivitäten

Hamburg (APA/dpa) - Der deutsche Konsumgüterkonzern Beiersdorf wird künftig von Stefan De Loecker geführt. Der bisherige stellvertretende Vorstandsvorsitzende soll mit 1. Jänner Stefan Heidenreich an der Spitze beerben, wie der DAX-Konzern am Montag in Hamburg mitteilte. Das entschied der Aufsichtsrat.
 

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Vize De Loecker rückt bei Beiersdorf an die Spitze

Brüssel/Burbank (Kalifornien) (APA/Reuters) - Der US-Medienkonzern Walt Disney will sich das grüne Licht der EU-Kommission zur Übernahme des Film- und Fernsehgeschäfts des Konkurrenten Twenty-First Century Fox mit Zugeständnissen sichern. Es gehe darum, den Wettbewerbshütern ihre Bedenken zu nehmen, teilte die EU-Kommission am Montag mit ohne Details zu nennen.
 

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Disney-Konzern ringt um Zustimmung der EU-Kommission zu Fox-Deal