USA: Italien sollte Probleme innerhalb der Euro-Zone regeln

Rom/Washington (APA/Reuters) - Die USA haben Italien davon abgeraten, sich von der Euro-Zone und deren Mitglieder zu distanzieren. "Es wäre besser, wenn sie die Dinge innerhalb der Euro-Zone klären ohne dort erhebliche Änderungen vorzunehmen. Und dazu haben die Italiener sicherlich die Gelegenheit", sagte ein hochrangiger Vertreter des Finanzministeriums in Washington am Dienstag.

Sein Ressort verfolge die politische Entwicklung in Italien genau. Bisher gebe es keine Anzeichen systemischer Folgen durch die Schwankungen auf den italienischen und internationalen Märkten, die für die USA Anlass zur Sorge seien.

In Italien scheitert möglicherweise die Bildung einer Übergangsregierung. Der mit der Regierungsbildung beauftragte Wirtschaftsexperte Carlo Cottarelli stellte nach einem Treffen mit Präsident Sergio Mattarella am Dienstag zunächst kein Kabinett vor. Sowohl in der Lega als auch in der 5-Sterne-Bewegung wird geprüft, als euroskeptisches Bündnis in eine Neuwahl zu ziehen. Die Entwicklung in Italien lastete auf den Börsen in Europa und den USA.

Auf dem G-7-Finanzminister-Treffen in Kanada von Donnerstag bis Samstag dürfte Italien eines der zentralen Themen sein. Der US-Vertreter sagte, es sei unklar, wer Italien auf dem Treffen vertreten werde.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro