US-Wirtschaftslobby - Trumps Zölle kosten monatlich 1,4 Mrd. Dollar

Washington (APA/Reuters) - Ein Dachverbund von mehr als 60 US-Branchenverbänden macht mit Blick auf die US-Kongresswahl im November mobil gegen die Handelspolitik von Präsident Donald Trump. Die unter Trump verhängten Zölle seien Steuern für amerikanische Verbraucher und Unternehmen und kosteten diese monatlich 1,4 Milliarden Dollar (1,22 Mrd. Euro), argumentiert die Gruppe.

Sie beruft sich auf ihre Auswertung von Zoll-Rechnungsdaten, die sie landesweit und nach Bundesstaaten ausgewertet und der Nachrichtenagentur Reuters zur Verfügung gestellt hat.

Die Gruppe wirft der Regierung vor, die Kosten, die durch die Zölle für Amerikaner entstehen, herunterzuspielen. Mit landesweiten öffentlichen Diskussionsveranstaltungen und einer digitalen Anzeigenkampagne will sie Wähler dazu bewegen, Druck auf ihre Wahlkreiskandidaten auszuüben und Trumps Handelspolitik eine Abfuhr zu erteilen. Die Gruppe gründete sich im September und nennt sich "Zölle schaden dem Kernland". Ihr angeschlossen haben sich Verbände, die einige der größten Konzerne des Landes vertreten wie die Ölriesen Exxon Mobil und Chevron sowie den Einzelhändler Target.

Trump hat Zölle auf chinesische Importe im Wert von 250 Mrd. Dollar (217,4 Mrd. Euro) sowie auf Stahl und Aluminium aus dem Ausland verhängt. Das hat dazu geführt, dass Waren für Amerikaner teurer geworden sind. Trump will mit den Maßnahmen den betroffenen Staaten Zugeständnisse in der Handelspolitik abringen und argumentiert, dass dadurch mehr Arbeitsplätze in den USA entstünden.

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP), Walter Meischberger, Peter Hochegger und andere begab sich heute die Richterin auf die Spur einer Immobilieninvestmentvereinbarung zwischen Meischberger und dem mitangeklagten Makler Ernst Karl Plech. Die mit 2006 datierte Vereinbarung wurde laut Anklage erst im Herbst 2009 erstellt und unterschrieben.
 

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Grasser-Prozess - Richterin folgt Spur der Immoinvestvereinbarung

Wien (APA) - Die Kollektivvertragsverhandlungen der Metaller sind am Dienstag in die dritte Runde gegangen. Kurz vor Beginn der Gespräche bestätigte sich, dass die Fronten weiterhin verhärtet sind und am heutigen Verhandlungstag nicht mit einer Einigung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu rechnen sein dürfte. Für Freitag ist gegebenenfalls eine weitere Verhandlungsrunde angesetzt.
 

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Metaller-KV - Standpunkte in dritter Runde noch weit auseinander

Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Der nach einer Klage wegen Marktmanipulation vereinbarte Vergleich zwischen Tesla-Chef Elon Musk und der US-Börsenaufsicht ist perfekt. Der zuständige Richter Alison Nathan stimmte dem Kompromiss am Dienstag in New York zu, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht. Dabei hatte der Starunternehmer die Aufseher jüngst noch bei Twitter verspottet.
 

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Richter stimmt Einigung zwischen Tesla-Chef und Börsenaufsicht zu