US-Wirtschaft wuchs im Auftaktquartal langsamer als gedacht

Washington (APA/Reuters) - Die US-Wirtschaft wächst einen Tick langsamer als gedacht. Zwischen Jänner und März stieg das Bruttoinlandsprodukt(BIP) nur noch mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 2,2 Prozent, wie das Handelsministerium am Freitag auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. In einer ersten Schätzung war ein Plus von 2,3 Prozent genannt worden.

US-Präsident Donald Trump will das Wachstum mit seiner Steuerreform auf mindestens 3 Prozent hochtreiben. Um das Risiko einer Überhitzung der Wirtschaft zu verringern, ist die Notenbank Fed zugleich entschlossen, die Zinszügel weiter zu straffen. Sie dürfte Experten zufolge bereits Mitte Juni den geldpolitischen Schlüsselsatz auf eine Spanne von dann 1,75 bis 2,0 Prozent hieven.

Trotz steigender Zinsen rechnen Experten erst für Anfang nächsten Jahrzehnts mit steigenden Rezessionsrisiken in den USA. In einer Reuters-Umfrage unter mehr als 100 Volkswirten wird die Wahrscheinlichkeit, dass es binnen zwei Jahren zu einem Wirtschaftseinbruch kommt, im Mittel auf 31 Prozent taxiert. Binnen zwölf Monaten wird die Gefahr einer schrumpfenden Wirtschaftsleistung auf 15 Prozent geschätzt.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro