US-Wirtschaft ist Ende 2017 weit stärker gewachsen als gedacht

Washington (APA/Reuters) - Die US-Wirtschaft hat sich Ende 2017 weit besser entwickelt als bis jetzt gedacht. Zwischen Oktober und Dezember stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 2,9 Prozent, wie das Handelsministerium am Mittwoch auf Basis endgültiger Berechnungen mitteilte. Eine frühere Schätzung hatte lediglich 2,5 Prozent ergeben.

Im dritten Quartal lag das Wachstum mit 3,2 Prozent jedoch noch etwas höher. Die Konsumausgaben legten Ende 2017 mit 4,0 Prozent so stark zu wie seit drei Jahren nicht mehr. Zunächst war nur ein Plus von 3,8 Prozent veranschlagt worden.

Im Gesamtjahr 2017 legte die weltgrößte Volkswirtschaft um 2,3 Prozent zu. Im Jahr zuvor waren es lediglich 1,5 Prozent. US-Präsident Donald Trump will das Wachstum unter anderem mit seiner radikalen Steuerreform auf mindestens drei Prozent hochtreiben. Angesichts des Konjunkturaufschwungs hat die US-Notenbank Fed die Zinsen jüngst erneut angehoben - auf das aktuell gültige Niveau von 1,5 bis 1,75 Prozent. Die Währungshüter haben zwei weitere Schritte nach oben in diesem Jahr ins Auge gefasst.

München/Berlin (APA/Reuters) - Der eskalierende Handelsstreit zwischen den USA und China treibt deutschen Top-Managern momentan keine weiteren Schweißperlen auf die Stirn. Dank einer starken Binnenkonjunktur mit Bauboom und kauffreudigen Verbrauchern trübte sich das Geschäftsklima im September nur leicht ein. Das Ifo-Barometer fiel um 0,2 auf 103,7 Punkte, das ist aber der zweitbeste Wert des vergangenen halben Jahres.
 

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Deutsche Manager bleiben trotz Handelsstreits relativ gelassen

Wien (APA) - Für 46 Prozent der befragten Arbeitnehmer reicht der Lohn oder das Gehalt kaum oder gar nicht zum Leben. Sieben Prozent der Beschäftigten in Österreich - das sind rund 220.000 Personen - kommen mit ihrem Einkommen gar nicht aus. Trotz Arbeit gelten sie damit als arm ("Working Poor"). Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung des Arbeitsklima-Index der AK Oberösterreich.
 

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AK-Umfrage: Hälfte der Beschäftigten kommt kaum mit Einkommen aus

Paris (APA/dpa) - Frankreichs Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire hat von den Euro-Ländern mehr Tempo bei der Reform der Währungsunion gefordert. Er fände es "verantwortungslos und gefährlich", falls die Mitgliedstaaten den Umbau der Eurozone in den kommenden Wochen nicht beschleunigen, sagte er am Montag bei einer Pressekonferenz in Paris.
 

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Frankreichs Finanzminister fordert mehr Tempo bei Eurozonen-Reform