US-Vorwahlen - Prognosen: Cruz, Sanders gewannen in Wisconsin

Madison (Wisconsin)/Washington - Ted Cruz bei den Republikanern, Bernie Sanders bei den Demokraten: Diese beiden Präsidentschaftsbewerber lagen in ersten Nachwahlbefragungen mehrerer US-Sender bei der Vorwahl zur Kandidatenkür im Staat Wisconsin am Dienstag (Ortszeit) klar voran.

Cruz, Senator aus Texas, lag demnach mit 47 Prozent etwa 11 Punkte vor dem Milliardär Donald Trump. Sanders lag bei 55 Prozent, sein Abstand auf die Ex-Außenministerin Hillary Clinton belief sich ebenfalls auf 11 Punkte.

Die Vorwahl in Wisconsin sollte bei den Republikanern wichtige Aufschlüsse darüber geben, ob Trumps andauernder Höhenflug gestoppt werden kann. John Kasich, Gouverneur in Ohio, lag in den Befragungen bei 14 Prozent.

Bei den Demokraten würde eine Niederlage Clintons an ihrer Favoritenrolle insgesamt wenig ändern. Wisconsin wäre aber ihre sechste Schlappe in Folge - Konkurrent Sanders hofft, daraus Profit zu ziehen.

Wisconsin war am Dienstag (Ortszeit) der einzige US-Staat, in dem Vorwahlen abgehalten wurden. Der Staat hat 5,7 Millionen Einwohner und liegt nördlich von Chicago (Illinois) am Lake Michigan.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

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Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

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Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab