US-Verbraucher waren auch im Dezember spendabel

Washington (APA/Reuters) - Die US-Bürger haben sich vor dem Jahreswechsel kauffreudig gezeigt. Der private Verbrauch legte im Dezember um 0,4 Prozent zum Vormonat zu, wie das Handelsministerium am Montag in Washington mitteilte. Experten hatten mit dieser Zahl gerechnet. Im November war der Zuwachs nach revidierten Daten allerdings mit 0,8 Prozent noch doppelt so hoch.

Der private Konsum steht für gut zwei Drittel der US-Wirtschaftskraft. Die Notenbank Fed, die Vollbeschäftigung und stabile Preise fördern soll, hat die Konsumdaten stets im Blick. Sie hofft, dass die Verbraucher verstärkt von der guten Konjunktur profitieren und die unerwünscht niedrige Inflation im Zuge steigender Löhne anzieht.

Die Fed strebt eine Teuerungsrate von zwei Prozent an. Sie achtet besonders auf Preisveränderungen bei persönlichen Ausgaben der Verbraucher, wobei die schwankungsanfälligen Energie- und Nahrungsmittelkosten außen vor bleiben. Dieser Wert betrug im Dezember wie bereits im Vormonat 1,5 Prozent.

Die Fed verfehlt ihr Inflationsziel bereits seit Mitte 2012. Für den am Mittwoch anstehenden Zinsentscheid, dem letzten unter Führung der scheidenden Notenbank-Chefin Janet Yellen, erwarten Experten keine Änderung des geldpolitischen Schlüsselsatzes. Dieser liegt seit Dezember in einer Spanne von 1,25 bis 1,5 Prozent. Die Notenbank hat signalisiert, dass sie angesichts des anhaltenden Wirtschaftsaufschwungs 2018 drei Schritte nach oben folgen lassen könnte.

Davos/Moskau (APA/AFP) - Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew hat mit einem Boykott des Weltwirtschaftsforums in Davos im Jänner gedroht, sollten wichtige russische Geschäftsleute dort nicht willkommen sein. Er reagierte damit am Dienstag auf einen Pressebericht. Demnach sollen auf Druck der USA mehrere russische Geschäftsleute gebeten worden sein, im kommenden Jahr nicht an der Konferenz in Davos teilzunehmen.
 

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Russland droht mit Boykott des Weltwirtschaftsforums

Wien (APA) - Am vierten Tag des Telekom/Valora-Prozesses gegen die Ex-Lobbyisten Peter Hochegger und Walter Meischberger sowie den Ex-Telekom-Austria-Vorstand Rudolf Fischer ging es heute viel um einen Mann, der gar nicht angeklagt ist: Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (ÖVP/FPÖ), für den die Telekom beispielsweise Umfragen zu seinem Image und Privatleben bezahlte.
 

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Telekom/Valora - Privatflug mit Grasser, Weitflug mit Hühnern

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission hat einen Notfallplan für den Fall eines Scheiterns der Brexit-Verhandlungen verabschiedet. Er enthält "eine begrenzte Zahl von Notfallmaßnahmen in vorrangigen Bereichen", wie die EU-Behörde am Dienstag mitteilte.
 

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EU veröffentlicht Notfallplan für Scheitern von Brexit-Verhandlungen