US-Unternehmen schaffen etwas mehr Jobs als erwartet

Washington - Die US-Firmen haben im März etwas mehr Stellen geschaffen als erwartet. Insgesamt entstanden 200.000 Jobs, wie der Arbeitsvermittler ADP am Mittwoch zu seiner Umfrage unter privaten Unternehmen mitteilte. Ökonomen hatten mit einem Zuwachs von 194.000 gerechnet, nach einem Plus von 205.000 im Vormonat.

Die Zahlen gelten als gutes Omen für den offiziellen Arbeitsmarktbericht der Regierung, der an Freitag veröffentlicht wird. Darin werden nicht nur Jobs privater Firmen, sondern auch Stellen beim Staat erfasst. Experten rechnen dabei mit einem Plus von insgesamt 205.000 Arbeitsplätzen. Experten achten aber auch darauf, ob die Löhne stärker steigen. "Wenn das kommt, dürfte der Markt ernster über eine Zinserhöhung im Juni nachdenken", sagte ING-Analyst James Smith.

Je besser sich der Arbeitsmarkt entwickelt, desto wahrscheinlicher ist es, dass die US-Notenbank Fed 2016 noch mehrmals den Zins anhebt. Im Dezember hatte sie ihn erstmals seit fast zehn Jahren wieder erhöht - auf 0,25 bis 0,5 Prozent. Fed-Chefin Janet Yellen bekräftigte am Dienstag, sie wolle an ihrem Kurs behutsamer Zinserhöhungen festhalten. Viele Experten gehen aktuell davon aus, dass die Währungshüter bis Jahresende lediglich zwei kleine Schritte beschließen werden.

Washington/Berlin (APA/dpa)Die deutsche Industrie hat die geplante massive Senkung der Unternehmensteuern in den USA als "absolute Kampfansage" bezeichnet. Die Folge wären Wettbewerbsverzerrungen, sagte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.
 

Newsticker

US-Steuersenkungen für Unternehmen "Kampfansage"

Brüssel (APA/dpa/AFP) - Die wegen des Ukraine-Konflikts verhängten Wirtschaftssanktionen gegen Russland werden verlängert. Darauf einigten sich die Staats- und Regierungschefs der EU-Staaten am Donnerstagabend in Brüssel, wie EU-Ratspräsident Donald Tusk auf Twitter mitteilte.
 

Newsticker

EU verlängert Wirtschaftssanktionen gegen Russland

Berlin/London (APA/Reuters) - EU-Budgetkommissar Günther Oettinger bezweifelt, ob die britische Premierministerin Theresa May ihre Brexit-Zusagen letztlich durchsetzen kann. Angesichts der Fortschritte in den bisherigen Verhandlungen könne die Kommission zwar vorschlagen, über die Ausgestaltung der künftigen Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien zu sprechen, sagte Oettinger am Freitag dem Deutschlandfunk.
 

Newsticker

Brexit - Oettinger: Können bei Mays Zusagen nicht ganz sicher sein