US-Unternehmen schaffen etwas mehr Jobs als erwartet

New York - Die US-Firmen haben im März etwas mehr Stellen geschaffen als erwartet. Insgesamt entstanden 200.000 Jobs, wie der Arbeitsvermittler ADP am Mittwoch zu seiner Umfrage unter privaten Unternehmen mitteilte. Ökonomen hatten mit einem Zuwachs von 194.000 gerechnet, nach einem Plus von 205.000 im Vormonat.

Die Zahlen gelten als gutes Omen für den offiziellen Arbeitsmarktbericht der Regierung, der an diesem Freitag veröffentlicht wird. Darin werden nicht nur Jobs privater Firmen, sondern auch Stellen beim Staat erfasst. Experten rechnen dabei mit einem Plus von insgesamt 205.000 Arbeitsplätzen.

Je besser sich der Arbeitsmarkt entwickelt, desto höher ist Wahrscheinlichkeit, das die US-Notenbank Fed in diesem Jahr noch mehrmals ihren Leitzins anhebt. Im Dezember hatte sie ihn erstmals seit fast zehn Jahren wieder erhöht - auf 0,25 bis 0,5 Prozent.

Brüssel/Mountain View /Menlo Park (APA/dpa) - Trotz Widerständen aus anderen EU-Ländern will der französische Präsident Emmanuel Macron sein Vorhaben einer Besteuerung von Internet-Giganten vorantreiben. Er setze dabei auch auf die Zusammenarbeit mit Deutschland, sagte Macron beim EU-Gipfel in Brüssel am Freitag. Es sei ein Problem, dass große Internetfirmen in manchen Mitgliedstaaten bisher keine Mehrwertsteuer zahlten.
 

Newsticker

Macron lässt bei Steuer für Internet-Giganten nicht locker

Peking (APA/Reuters) - Die EU prüft, ob chinesische Firmen Elektro-Fahrräder in Europa nur dank unfairer Beihilfen zu Niedrig-Preisen anbieten können. Die EU-Kommission leitete am Freitag die Untersuchung einer Beschwerde ein, die der Europäische Fahrradhersteller-Verband (EBMA) Anfang Oktober eingereicht hatte.
 

Newsticker

EU prüft Dumping-Vorwürfe gegen E-Bike-Hersteller aus China

Windhuk (APA) - Der afrikanische Staat Namibia macht ernst mit Airbnb-Vermietern: Melden oder erwischt werden und ins Gefängnis gehen, heißt die neue Losung. Bis zum Jahresende kann man sich noch bei der Tourismus-Regulierungsbehörde anmelden. Der Tourismussektor trägt rund 15 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des südafrikanischen Landes bei, das etwa bei Safari-Freunden beliebt ist.
 

Newsticker

Namibia greift bei Airbnb-Vermietern hart durch