US-Unternehmen zeigen Bereitschaft zu Investitionen in Argentinien

Washington/Buenos Aires - US-Unternehmen haben Investitionen in Argentinien für 16,1 Milliarden Dollar (14,4 Mrd. Euro) angekündigt. Die von der Regierung des Präsidenten Mauricio Macri eingeführten Reformen und die hieraus entstehende bessere Vorhersagbarkeit bildeten einen geeigneten Rahmen.

Das erklärte am Mittwoch (Ortszeit) der Vorsitzende der Amerikanischen Handelskammer in Argentinien (AmCham Argentina), Juan Vaquer, auf der Jahrestagung der Wirtschaftsvereinigung in Buenos Aires. Die Autohersteller General Motors und Ford, der Chemiekonzern Dow Chemical, das Agrarunternehmen Tabacal der Seaboard Corporation und der Windenergieanlagen-Produzent Genneia sind nach Angaben Vaquers einige der Firmen, die in den nächsten 18 Monaten ihre Investitionen in Argentinien stark erweitern wollten, wie die Zeitung "La Nacion" berichtete.

Die Ankündigung fällt mit dem Argentinienbesuch von US-Präsident Barack Obama zusammen. Mit seinem Kollegen Macri unterzeichnete er am Mittwoch unter anderem Verträge zur Förderung der Investitionen und zum Abbau der Handelsbarrieren zwischen beiden Ländern. Obama lobte auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Macri dessen "rasche Umsetzung" vieler Wirtschaftsreformen, durch die Argentinien wieder Anschluss an die globale Wirtschaft finde.

Macri hat die Regierung im Dezember 2015 von seiner Vorgängerin Cristina Fernandez de Kirchner übernommen, die in ihren letzten Amtsjahren strenge Devisenkontrollen und Außenhandelsrestriktionen eingeführt hatte.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los