US-Tochter der Deutschen Telekom hat 2015 Gewinn verdreifacht

Bonn - Dank eines rasanten Kundenwachstums hat die US-Mobilfunktochter der Deutschen Telekom den Jahresgewinn verdreifacht. T-Mobile US verdiente 2015 unter dem Strich 733 Mio. Dollar (656,5 Mio. Euro), nach 247 Mio. Dollar im Jahr zuvor, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Die Zahl der Handynutzer wuchs gleichzeitig - wie bereits bekannt - um 8,3 Millionen auf gut 63 Millionen. Damit überholte T-Mobile US den Rivalen Sprint und ist nun drittgrößter Mobilfunker in den USA.

Der Weg dahin war weit: Konzernchef John Legere brachte das Unternehmen dank milliardenschwerer Hilfe von der Bonner Mutter und aggressiver Tarif-Angebote wieder auf Vordermann. Die Deutsche Telekom hält noch zwei Drittel der Anteile und will sich langfristig aus dem hart umkämpften US-Markt zurückziehen. Die bisherigen Kaufinteressenten sprangen jedoch wegen des Widerstands des US-Kartellamts ab.

Für dieses Jahr stellt die T-Mobile-Spitze ein Betriebsergebnis von 9,1 Mrd. bis 9,7 Mrd. Dollar in Aussicht nach 7,4 Mrd. Dollar 2015.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro