US-Telekomkonzern AT&T gewann überraschend Kunden hinzu

New York (APA/dpa-AFX) - Der US-Telekomriese AT&T hat überraschend einen kräftigen Zuwachs an Mobilfunkkunden im vierten Quartal gemeldet. Experten hatten mit einem Rückgang gerechnet. At&T hat seine Kunden gehalten und neue hinzugewonnen, weil die Kunden für ihr Geld mehr bekommen haben als vorher. Unter dem Strich profitierte AT&T deutlich von der US-Steuerreform.

Die Zahl der Kunden stieg um 329.000, wie aus einer am Mittwoch nach Börsenschluss in New York veröffentlichten Mitteilung des Unternehmens hervorgeht. Analysten hatten hingegen mit einem erneuten Rückgang um knapp 31.000 gerechnet. Der Aktienkurs legte nachbörslich in einer ersten Reaktion um mehr als vier Prozent zu.

Auch beim Gewinn schlug das Unternehmen die Prognosen der Experten: Je Aktie blieben 78 US-Cent (0,63 Euro) hängen im Vergleich zu 66 US-Cent im Vorjahr. Unter dem Strich legte der Gewinn im vierten Quartal auch wegen der US-Steuerreform kräftig zu: 19 Mrd. US-Dollar (15,3 Mrd. Euro) im Vergleich zu 2,4 Milliarden im Vorjahr. Der Umsatz blieb praktisch stabil mit 41,7 Mrd. Dollar, Analysten hatten mit weniger gerechnet.

Der Mobilfunkriese hatte im Vorfeld der US-Steuerreform angekündigt, nach Verabschiedung 1 Mrd. Dollar zusätzlich in den USA zu investieren und mehr als 200.000 Mitarbeitern einen Bonus von 1.000 Dollar zu zahlen.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los