US-Telekomkonzern AT&T gewann überraschend Kunden hinzu

New York (APA/dpa-AFX) - Der US-Telekomriese AT&T hat überraschend einen kräftigen Zuwachs an Mobilfunkkunden im vierten Quartal gemeldet. Experten hatten mit einem Rückgang gerechnet. At&T hat seine Kunden gehalten und neue hinzugewonnen, weil die Kunden für ihr Geld mehr bekommen haben als vorher. Unter dem Strich profitierte AT&T deutlich von der US-Steuerreform.

Die Zahl der Kunden stieg um 329.000, wie aus einer am Mittwoch nach Börsenschluss in New York veröffentlichten Mitteilung des Unternehmens hervorgeht. Analysten hatten hingegen mit einem erneuten Rückgang um knapp 31.000 gerechnet. Der Aktienkurs legte nachbörslich in einer ersten Reaktion um mehr als vier Prozent zu.

Auch beim Gewinn schlug das Unternehmen die Prognosen der Experten: Je Aktie blieben 78 US-Cent (0,63 Euro) hängen im Vergleich zu 66 US-Cent im Vorjahr. Unter dem Strich legte der Gewinn im vierten Quartal auch wegen der US-Steuerreform kräftig zu: 19 Mrd. US-Dollar (15,3 Mrd. Euro) im Vergleich zu 2,4 Milliarden im Vorjahr. Der Umsatz blieb praktisch stabil mit 41,7 Mrd. Dollar, Analysten hatten mit weniger gerechnet.

Der Mobilfunkriese hatte im Vorfeld der US-Steuerreform angekündigt, nach Verabschiedung 1 Mrd. Dollar zusätzlich in den USA zu investieren und mehr als 200.000 Mitarbeitern einen Bonus von 1.000 Dollar zu zahlen.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor