US-Strafzölle - Südkorea ringt um Ausnahmen

Seoul (APA/Reuters) - Als Reaktion auf die US-Strafzölle auf Stahl und Aluminium mobilisiert Südkorea sämtliche Kräfte. Die Regierung werde alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel nutzen und größte Bemühungen unternehmen, um auf die Maßnahmen von US-Präsident Donald Trump zu reagieren, sagte Finanzminister Kim Dong-Yeon am Montag in Seoul.

Details nannte der Minister nicht. Seine Regierung hat bereits offiziell eine Ausnahme von den geplanten Abgaben beantragt.

Dieser Forderung soll nun auch Handelsminister Kim Hyun-Chong in den USA Nachdruck verleihen. Der Minister werde am Dienstag dorthin aufbrechen, sagte eine Sprecherin. Er hatte in den vergangenen Wochen bereits wiederholt versucht, bei Unterredungen in den USA Vorteile für die südkoreanischen Stahlproduzenten herauszuholen.

Südkorea ist der drittgrößte Exporteur von Stahl in die USA und zudem im Nordkorea-Konflikt mit der Regierung in Washington verbündet. Trump hatte am Donnerstag Zölle auf Stahl- und Alu-Importe angeordnet, die in zwei Wochen in Kraft treten sollen. Als Voraussetzung für Ausnahmen nannte er faire Handelsbeziehungen, wobei auch die Verteidigungsausgaben von Verbündeten berücksichtigt werden sollen. Bisher sind Mexiko und Kanada, die gemeinsam mit den USA die Freihandelszone NAFTA bilden, vorerst von den Abgaben ausgenommen. Die EU und Deutschland fordern ebenfalls Ausnahmen.

London (APA/dpa) - Der britische Vodafone-Konzern hat im ersten Geschäftshalbjahr wegen teurer Abschreibungen einen Milliardenverlust verbucht. In den ersten sechs Monaten des im April gestarteten Geschäftsjahrs 2018/19 fuhr das Unternehmen einen Fehlbetrag von 7,8 Mrd. Euro ein, wie Vodafone am Dienstag in London mitteilte.
 

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Vodafone-Konzern mit Milliardenverlust wegen Abschreibungen

Wien (APA) - Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) startet die nächste, bisher sechste "Energiekosten-Stop"-Aktion. Ab heute bis 14. Jänner können Interessierte unverbindlich und kostenlos via Internet über ein Onlineformular teilnehmen. Bei der letzten Aktion lag die durchschnittliche Ersparnis für den Wechsel auf Gemeinschaftstarife bei 270 Euro bei Gas und 110 Euro bei Strom pro Jahr und Haushalt.
 

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VKI startet die 6. Energiekosten-Stop-Aktion

Essen (APA/Reuters) - Die RWE-Tochter Innogy hat in den ersten neun Monaten wegen Einbußen in der Ökostromsparte und im Vertrieb weniger verdient. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) sei um 11 Prozent auf 1,9 Mrd. Euro geschrumpft, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.
 

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Ökostromgeschäft von Innogy schwächelt