US-Strafzölle - Industriellenvereinigung für hartes Weiterverhandeln

Wien (APA) - Auch die Industriellenvereinigung (IV) bedauert die US-Entscheidung Importzölle auf europäische Stahl- und Aluminiumprodukte einzuführen. Sie spricht sich für die Fortführung harter, aber konstruktiver Verhandlungen aus. "Unlautere Praktiken wie diese sind zu verurteilen", teilte IV-Generalsekretär Christoph Neumayer am Donnerstag mit.

Einer sachlich agierenden US-Administration müsste klar sein, dass diese Art Handelspolitik auch negative Auswirkungen auf ihre eigene Wirtschaft habe. "Diese Maßnahme ist mit Sicherheit kein sinnvolles Instrument internationaler Handelsbeziehungen."

Weitere Eskalationen mit Österreichs zweitwichtigster Exportdestination sollten verhindert werden. "Daher müssen im Interesse der transatlantischen Beziehungen und unserer an sich hervorragenden Wirtschaftspartnerschaft trotz alledem konstruktive Verhandlungen fortgeführt werden", so Neumayer. Es dürfe nicht vergessen werden, dass die USA und Europa die zwei am engsten miteinander verwobenen Wirtschaftsräume der Welt seien.

Abschottung bewirke das Gegenteil von Wachstum und Schaffung von Arbeitsplätzen. Dementsprechend schädlich wirke sich das Vorgehen der US-Regierung aus – und zwar auf beiden Seiten des Atlantiks.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro