US-Strafzölle - EVP-Fraktionschef warnt vor überzogenen Reaktionen

Brüssel/Passau (APA/Reuters) - Der Europa-Politiker Manfred Weber warnt vor einem direkten Konfrontationskurs als Reaktion auf die neuen Abgabe-Drohungen von US-Präsident Donald Trump. Die jüngsten Ankündigungen von Trump gegen die europäische Autoindustrie seien inakzeptabel, sagte der Vorsitzende der konservativen EVP-Fraktion im Europäischen Parlament der "Passauer Neuen Presse" (Montagausgabe).

Handelsauseinandersetzungen seien zum massiven Schaden für alle. Daher solle die EU besser auf andere Staaten zugehen, die ebenso von Trumps Entscheidungen betroffen seien. Auch in Washington brauche es Partner, um Trumps Protektionismus-Kurs zu stoppen. "Wenn Trump Mauern baut, muss Europa Brücken zu anderen Partnern bauen."

Trump hat am Wochenende mit neuen Abgabe-Drohungen gegen Importeure die Furcht vor einem weltweiten Handelskrieg genährt. In der vergangenen Woche kündigte er Schutzzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte an. Die EU kündigte Gegenmaßnahmen an, sollte es zu den Zöllen kommen. Daraufhin drohte Trump Europas Autobauern damit, ihre Exporte in die USA mit hohen Abgaben zu belasten.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach