US-Strafzölle - EVP-Fraktionschef warnt vor überzogenen Reaktionen

Brüssel/Passau (APA/Reuters) - Der Europa-Politiker Manfred Weber warnt vor einem direkten Konfrontationskurs als Reaktion auf die neuen Abgabe-Drohungen von US-Präsident Donald Trump. Die jüngsten Ankündigungen von Trump gegen die europäische Autoindustrie seien inakzeptabel, sagte der Vorsitzende der konservativen EVP-Fraktion im Europäischen Parlament der "Passauer Neuen Presse" (Montagausgabe).

Handelsauseinandersetzungen seien zum massiven Schaden für alle. Daher solle die EU besser auf andere Staaten zugehen, die ebenso von Trumps Entscheidungen betroffen seien. Auch in Washington brauche es Partner, um Trumps Protektionismus-Kurs zu stoppen. "Wenn Trump Mauern baut, muss Europa Brücken zu anderen Partnern bauen."

Trump hat am Wochenende mit neuen Abgabe-Drohungen gegen Importeure die Furcht vor einem weltweiten Handelskrieg genährt. In der vergangenen Woche kündigte er Schutzzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte an. Die EU kündigte Gegenmaßnahmen an, sollte es zu den Zöllen kommen. Daraufhin drohte Trump Europas Autobauern damit, ihre Exporte in die USA mit hohen Abgaben zu belasten.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte