US-Strafzölle - EVP-Fraktionschef warnt vor überzogenen Reaktionen

Brüssel/Passau (APA/Reuters) - Der Europa-Politiker Manfred Weber warnt vor einem direkten Konfrontationskurs als Reaktion auf die neuen Abgabe-Drohungen von US-Präsident Donald Trump. Die jüngsten Ankündigungen von Trump gegen die europäische Autoindustrie seien inakzeptabel, sagte der Vorsitzende der konservativen EVP-Fraktion im Europäischen Parlament der "Passauer Neuen Presse" (Montagausgabe).

Handelsauseinandersetzungen seien zum massiven Schaden für alle. Daher solle die EU besser auf andere Staaten zugehen, die ebenso von Trumps Entscheidungen betroffen seien. Auch in Washington brauche es Partner, um Trumps Protektionismus-Kurs zu stoppen. "Wenn Trump Mauern baut, muss Europa Brücken zu anderen Partnern bauen."

Trump hat am Wochenende mit neuen Abgabe-Drohungen gegen Importeure die Furcht vor einem weltweiten Handelskrieg genährt. In der vergangenen Woche kündigte er Schutzzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte an. Die EU kündigte Gegenmaßnahmen an, sollte es zu den Zöllen kommen. Daraufhin drohte Trump Europas Autobauern damit, ihre Exporte in die USA mit hohen Abgaben zu belasten.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los