US-Strafzölle - EU-Kreise: Kommende Woche Treffen von EU und USA

Brüssel (APA/Reuters/AFP) - Im Streit über geplante Schutzzölle der USA auf Stahl und Aluminium wollen sich US-Handelsminister Wilbur Ross und EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström nächste Woche treffen. Darauf hätten sich die zwei in einem Telefonat verständigt, hieß es am Donnerstag in der EU-Kommission. Malmström habe erneut betont, dass die EU als enger Verbündeter der USA erwarte, von den Zöllen ausgenommen zu werden.

Sie habe zudem darauf hingewiesen, dass sowohl die EU als auch die USA vom Problem der Überkapazitäten im Stahl- und Aluminiumbereich betroffen seien und dies gemeinsam angehen sollten. In den kommenden Tagen werde es weitere Beratungen geben.

US-Präsident Donald Trump hatte die Strafzölle von 25 Prozent auf Stahl und zehn Prozent auf Aluminium vergangene Woche abgezeichnet. Sie sollen am 23. März in Kraft treten. Nur Kanada und Mexiko sollen bisher von den Zöllen ausgenommen werden. Zudem stellte Trump eine Ausnahmeregelung für Australien in Aussicht.

Wien/Linz (APA) - Der 50. Verhandlungstag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere verlief heute äußerst zäh. Nachdem Richterin Marion Hohenecker die Befragung von Grasser abgeschlossen hatte, war die Anklagebehörde am Wort - im wahrsten Sinne des Wortes, denn der Ex-Minister machte von seinem Recht auf Entschlagung Gebrauch und beantwortete so gut wie keine Frage.
 

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Grasser-Prozess - 50. Tag im Zeichen des Schweigens

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky baut seinen Anteil am Handelsriesen Metro aus. Er ließ am Donnerstag aber offen, ob er damit auf ein Übernahmeangebot für den Düsseldorfer Konzern zusteuert. Dies hänge auch daran, wie sich die Beziehungen zur Metro-Spitze gestalteten und ob er und sein Investment-Partner Patrik Tkac die "zukünftige Entwicklung zielgerichtet unterstützen können".
 

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Milliardär Kretinsky hält nach Metro-Aktienkauf Karten bedeckt

Dublin/Brüssel (APA/dpa) - Die Anteilseigner von Europas größtem Billigflieger Ryanair haben bei ihrer Hauptversammlung der Führungsspitze einen Denkzettel verpasst. Zwar wählten die Aktionäre den Verwaltungsratsvorsitzenden David Bonderman und Unternehmenschef Michael O'Leary wieder - Bonderman bekam jedoch nur 70,5 Prozent Zustimmung. O'Leary erzielte immerhin 98,5 Prozent.
 

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Anleger wählen Ryanair-Führungsspitze trotz Turbulenzen wieder