US-Strafzölle - China warnt USA vor Handelskrieg

Peking (APA/dpa) - Wegen der von US-Präsident Donald Trump ins Spiel gebrachten Strafzölle auch gegen China hat Peking vor den Konsequenzen eines Handelskriegs gewarnt. "Es gibt keine Gewinner in einem Handelskrieg. Man kann nur anderen schaden und sich selbst", sagte der chinesische Außenamtssprecher Lu Kang am Freitag in Peking.

Dank der Kooperation durch Handel seien in den vergangenen 40 Jahren in beiden Ländern große Märkte und viele Jobs geschaffen worden. "Wir sind immer noch der Meinung, dass Differenzen auf konstruktivem Wege gelöst werden sollten."

Zuvor hatten mehrere US-Medien berichtet, dass Trump schon bald eine Reihe von neuen Strafmaßnahmen gegen die zweitgrößte Volkswirtschaft verhängen könnte. Demnach könnten Zölle gegenüber China einen Umfang von bis zu 60 Mrd. Dollar (49 Mrd. Euro) haben und vor allem auf Produkte im Telekom- und Technologiesektor verhängt werden. Zudem ziehe das Weiße Haus Investitions- und Visabeschränkungen für Chinesen in Erwägung.

In der vergangenen Woche hatte Trump Importe von Stahl und Aluminium mit Zöllen von 25 und 10 Prozent belegt. China ist davon allerdings nur leicht betroffen, weil von dort weniger als zwei Prozent der US-Stahlimporte stammen.

Berlin/München (APA/Reuters) - Die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft hat sich im September leicht eingetrübt. Der Geschäftsklima-Index fiel von 103,9 auf 103,7 Punkte, wie das Münchner Ifo-Institut am Montag zu seiner monatlichen Umfrage unter rund 9.000 Managern mitteilte. Ökonomen hatten mit einem Rückgang auf 103,2 Zähler gerechnet.
 

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Ifo-Index sank im September - "Wirtschaft zeigt sich stabil"

Mailand (APA) - Die italienische Modegruppe Versace steht laut italienischen Medien vor dem Verkauf. Bereits am Dienstag könnte Firmenchefin Donatella Versace den Verkauf des Mailänder Konzerns an eine US-Gruppe ankündigen. Michael Kors oder Tiffany gelten als mögliche Kandidaten für die Übernahme, berichtete die Mailänder Tageszeitung "Corriere della Sera" am Montag.
 

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Versace soll laut Medien an US-Gruppe verkauft werden

Toronto/Washington (APA/Reuters) - Milliardenfusion in der Goldminen-Branche: Das kanadische Unternehmen Barrick Gold übernimmt den in Afrika tätigen Konzern Randgold Resources, wie beide Unternehmen am Montag mitteilten. Der neue Konzern werde einen Marktwert von 18,3 Mrd. US-Dollar (15,6 Mrd. Euro) haben, erklärte Randgold. Das Management werde seinen Aktionären die Annahme des Angebots empfehlen.
 

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Kanadischer Bergbaukonzern Barrick Gold schluckt Rivalen Randgold