US-Strafzölle - China warnt USA vor Handelskrieg

Peking (APA/dpa) - Wegen der von US-Präsident Donald Trump ins Spiel gebrachten Strafzölle auch gegen China hat Peking vor den Konsequenzen eines Handelskriegs gewarnt. "Es gibt keine Gewinner in einem Handelskrieg. Man kann nur anderen schaden und sich selbst", sagte der chinesische Außenamtssprecher Lu Kang am Freitag in Peking.

Dank der Kooperation durch Handel seien in den vergangenen 40 Jahren in beiden Ländern große Märkte und viele Jobs geschaffen worden. "Wir sind immer noch der Meinung, dass Differenzen auf konstruktivem Wege gelöst werden sollten."

Zuvor hatten mehrere US-Medien berichtet, dass Trump schon bald eine Reihe von neuen Strafmaßnahmen gegen die zweitgrößte Volkswirtschaft verhängen könnte. Demnach könnten Zölle gegenüber China einen Umfang von bis zu 60 Mrd. Dollar (49 Mrd. Euro) haben und vor allem auf Produkte im Telekom- und Technologiesektor verhängt werden. Zudem ziehe das Weiße Haus Investitions- und Visabeschränkungen für Chinesen in Erwägung.

In der vergangenen Woche hatte Trump Importe von Stahl und Aluminium mit Zöllen von 25 und 10 Prozent belegt. China ist davon allerdings nur leicht betroffen, weil von dort weniger als zwei Prozent der US-Stahlimporte stammen.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los