US-Strafe drückte Gewinn von Schweizer Bank Julius Bär

Zürich - Der Schweizer Vermögensverwalter Julius Bär hat im vergangenen Jahr angesichts einer hohen Strafe im US-Steuerstreit weniger verdient. Der bereinigte Konzerngewinn ging um 52 Prozent auf 279 Mio. Franken (250 Mio. Euro) zurück, wie der größte reine Vermögensverwalter der Schweiz am Montag mitteilte. Die Aktionäre sollen dennoch eine höhere Dividende von 1,10 Franken nach einem Franken im Vorjahr erhalten.

Auch künftig sollen sie von steigenden Auszahlungen profitieren: Künftig wolle die Bank rund 40 Prozent ihres bereinigten Konzerngewinns ausschütten. Falls gerechtfertigt könne es auch Sonderdividenden oder einen Aktienrückkauf geben.

Die Kosten will Julius Bär drücken: Die Cost-Income-Ratio werde mittelfristig zwischen 64 und 68 Prozent statt bisher geplant 65 und 70 Prozent liegen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte