US-Steuerreform brockte Goldman Sachs Verlust ein - Handel bricht ein

New York (APA/Reuters) - Die US-Investmentbank Goldman Sachs ist wegen Einmalkosten durch die US-Steuerreform in die roten Zahlen gerutscht. Im vierten Quartal stand unter dem Strich ein Verlust von 2,14 Mrd. Dollar (1,75 Mrd. Euro), nach einem Gewinn von 2,15 Mrd. Dollar vor Jahresfrist, wie das Institut am Mittwoch mitteilte.

Die Belastungen aus der Steuerreform bezifferte Goldman Sachs auf 4,4 Mrd. Dollar. Der Großteil der Summe entfällt nach früheren Angaben auf eine einmalige Steuer, um im Ausland erzielte Gewinne in die USA zu holen.

Aber auch im Tagesgeschäft lief es nicht rund. Die Erträge gingen um 4 Prozent auf 7,83 Mrd. Dollar zurück.

Im Handel mit Anleihen, Devisen und Rohstoffen setzten Goldman die Zurückhaltung der Kunden und extrem niedrige Schwankungen an den Finanzmärkten zu. Hier gingen die Erträge binnen Jahresfrist um 50 Prozent auf eine Milliarde Dollar zurück. Im Geschäft mit der Beratung bei Fusionen und Übernahmen konnte Goldman Sachs dagegen glänzen. Hier verteidigte Goldman 2017 den zweiten Platz hinter Morgan Stanley. Der Konkurrent legt seine Zahlen am Donnerstag vor.

Zürich/Basel (APA/Reuters) - Der Schweizer Pharmakonzern Novartis soll einem Medienbericht zufolge die Abspaltung der Generika-Sparte Sandoz vorbereiten. Das Geschäft mit Nachahmermedikamenten solle binnen zwei Jahren eine eigenständige Einheit werden und für die neu aufgestellte Sandoz prüfe Novartis "alle strategischen Optionen", berichtete der "Tages-Anzeiger" am Donnerstag.
 

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Novartis arbeitet an Abspaltung von Generika-Geschäft Sandoz

Graz/Wien (APA/awp/sda) - Die schleppende Nachfrage nach neuen iPhones trifft nun auch den österreichischen Halbleiterhersteller ams: Der an der Schweizer Börse notierte Konzern muss deshalb seine Umsatz- und Gewinnziele deutlich zurückschrauben.
 

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ams AG gibt wegen Nachfragedelle Gewinnwarnung heraus

Peking (APA/dpa) - Der für die deutschen Autobauer wichtige Markt in China wird nach Ansicht von Volkswagen vorerst weiter stottern. "Der Markt ist eine Herausforderung. Seit Juni fällt jeder Monat schlechter aus", sagte VW-China-Vorstand Jochem Heizmann am Donnerstag im Vorfeld der Automesse in der südchinesischen Stadt Guangzhou.
 

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Volkswagen rechnet in China mit anhaltender Marktschwäche