US-Stahlzölle - Deutschland sieht Lösung "weit entfernt"

Brüssel (APA) - Deutschland sieht eine Lösung im Handelsstreit mit den USA noch nicht in Sichtweite. "Wir sind derzeit noch weit von einer vernünftigen Lösung entfernt", sagte der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Michael Roth, am Dienstag vor Beratungen in Brüssel. EU-Minister Gernot Blümel (ÖVP) betonte, Österreich als handelsorientiertes Land hoffe auf eine Ausnahme von den US-Strafzöllen.

"Wir hoffen, dass es zu keinen anderen Schritten kommen muss", sagte Blümel. Wenn die EU keine Lösung mit den Amerikanern finde, müsse auch die Europäische Union Strafzölle gegen die USA verhängen, sagte Roth. Die EU könne sich am Ende des Tages nicht alles gefallen lassen. "Wir alle sind sehr besorgt über die dogmatischen und ideologischen Entscheidungen des amerikanische Präsidenten (Donald) Trump. Strafzölle sind mit offener und fairer und gerechter Handelspolitik nicht vereinbar."

Die Minister bereiten am Dienstag den am Donnerstag und Freitag in Brüssel stattfindenden EU-Gipfel vor, der sich mit dem Handelsstreit befassen wird.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht