US-Stahlzölle - Deutschland sieht Lösung "weit entfernt"

Brüssel (APA) - Deutschland sieht eine Lösung im Handelsstreit mit den USA noch nicht in Sichtweite. "Wir sind derzeit noch weit von einer vernünftigen Lösung entfernt", sagte der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Michael Roth, am Dienstag vor Beratungen in Brüssel. EU-Minister Gernot Blümel (ÖVP) betonte, Österreich als handelsorientiertes Land hoffe auf eine Ausnahme von den US-Strafzöllen.

"Wir hoffen, dass es zu keinen anderen Schritten kommen muss", sagte Blümel. Wenn die EU keine Lösung mit den Amerikanern finde, müsse auch die Europäische Union Strafzölle gegen die USA verhängen, sagte Roth. Die EU könne sich am Ende des Tages nicht alles gefallen lassen. "Wir alle sind sehr besorgt über die dogmatischen und ideologischen Entscheidungen des amerikanische Präsidenten (Donald) Trump. Strafzölle sind mit offener und fairer und gerechter Handelspolitik nicht vereinbar."

Die Minister bereiten am Dienstag den am Donnerstag und Freitag in Brüssel stattfindenden EU-Gipfel vor, der sich mit dem Handelsstreit befassen wird.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker