US-Stahlzölle - Chinesischer Außenminister: "Unbegründet"

Peking/Washington (APA/AFP) - China hat die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Strafzölle auf Stahl und Aluminium als unbegründet kritisiert. Andere Länder wegen günstiger Stahl- und Aluminiumexporte mit Sanktionen zu belegen, weil diese angeblich die nationale Sicherheit gefährdeten, sei "unbegründet", sagte Außenminister Wang Yi am Samstag dem "China Business Journal".

Auch europäische Staaten sowie Kanada wollten die Strafzölle nicht hinnehmen, fügte er hinzu. Trump hatte am Donnerstag angekündigt, die USA wollten bei Stahl 25 Prozent auf den Import aufschlagen, bei Aluminium zehn Prozent. Trump will damit US-Unternehmen vor Konkurrenz schützen und so neue Jobs schaffen.

Die US-Regierung stützt sich dabei auf einen Gesetzesartikel zur nationalen Sicherheit. Sie argumentiert, dass eine allzu große Abhängigkeit von ausländischem Stahl und Aluminium den US-Verteidigungsinteressen zuwider laufe, da diese Produkte für das US-Militär und die Infrastruktur von zentraler Bedeutung seien.

Mit seiner Ankündigung verärgerte Trump seine Handelspartner und verunsicherte Anleger. Die EU, Kanada, China, Australien, Mexiko und Russland protestierten scharf und warnten vor Handelskriegen. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker drohte am Freitag, im Gegenzug typisch amerikanische Produkte wie Bourbon-Whiskey, Harley-Davidson-Motorräder oder Levi's-Jeans mit Strafzöllen zu belegen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte