US-Senat winkt Trumps Kandidaten Clarida für Fed-Vizeposten durch

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell hat einen neuen Stellvertreter. Der US-Senat stimmte am Dienstag mehrheitlich für den von US-Präsident Donald Trump ausgesuchten Kandidaten Richard Clarida. Der Ökonomieprofessor an der Columbia-Universität dürfte geldpolitisch auf derselben Wellenlänge liegen wie sein künftiger Vorgesetzter bei der Federal Reserve (Fed).

Clarida wird seinen Posten vier Jahre lang bekleiden. Der einflussreiche Vizeposten ist seit rund einem Jahr frei. Damals hatte der renommierte Ökonom Stanley Fischer überraschend seinen Rücktritt bekannt gegeben. Er galt als enger Vertrauter der damaligen Fed-Chefin Janet Yellen, der Trump eine zweite Amtszeit verwehrte.

Clarida, ein Berater der US-Allianz-Tochter Pimco, hat als Ex-Staatssekretär im US-Finanzministerium unter dem früheren Präsident George W. Bush auch politische Erfahrung gesammelt. Der 61-jährige Republikaner war von Trump im April nominiert worden.

Nach dem Willen Trumps soll mit Michelle Bowman von der Bankenaufsicht in Kansas demnächst eine zweite Frau in das Fed-Direktorium einziehen. Dort war bisher Lael Brainard als einziges weibliches Mitglied vertreten. Bowman muss auch vom Senat bestätigt werden.

Frankfurt (APA/dpa) - Die Deutschen werden trotz mageren Zinsen immer vermögender - zumindest in der Summe. Auf den Rekordwert von 5.977 Milliarden Euro stieg das Geldvermögen der privaten Haushalte im zweiten Quartal 2018, wie die Deutsche Bundesbank am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Das waren gut 80 Milliarden Euro mehr als in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres.
 

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Geldvermögen der Deutschen weiter gestiegen

Wien (APA) - Großbritannien wäre von einem Hard Brexit wirtschaftlich stärker negativ betroffen als die verbliebenen EU-27-Staaten. Zu diesem Ergebnis kommen der VWL-Professor Harald Oberhofer von der WU Wien und der VWL-Professor Michael Pfaffermayr von der Uni Innsbruck in einer Studie. Die Exporte Großbritanniens in die EU würden 2019 um 37 Prozent einbrechen, umgekehrt würde das minus 30 Prozent betragen.
 

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Hard Brexit - Austro-Ökonomen sehen mehr Negativfolgen für UK als EU

Wien (APA) - Die NEOS bleiben dabei: Sie werden heute im Verfassungsausschuss die Verankerung des Staatsziels Wirtschaft nicht mittragen, sondern die Vertagung verlangen, betonte Parteichefin Beate Meinl-Reisinger Mittwoch in einer Pressekonferenz. Sie "erwartet" Verhandlungen zur UVP-Novelle über die Streichung der - per Abänderungsantrag angehängten - "NGO-Schikane".
 

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Staatsziel Wirtschaft - NEOS lassen sich "nicht papierln"