US-Saatgutriese Monsanto senkt Gewinnprognose

Der US-Agrarchemiekonzern Monsanto hat wegen des Preisdrucks in der Branche und des starken Dollar seine Gewinnprognose gesenkt. Für das Geschäftsjahr 2015/16 rechnet Monsanto nun mit einem bereinigten Gewinn je Aktie von 4,40 bis 5,10 Dollar (4 bis 4,7 Euro), wie der Saatgutriese am Mittwoch mitteilte. Noch im Dezember hatte das Unternehmen 5,10 bis 5,60 Dollar in Aussicht gestellt.

Allerdings hat Monsanto schon im Jänner gewarnt, dass wohl nur das untere Ende der Prognose erreicht werde. Fallende Getreidepreise und instabile Märkte in den Schwellenländern haben den Herstellern von Pflanzenschutzmitteln und Saatgut zuletzt zugesetzt. Monsanto hat deshalb bereits Stellenstreichungen angekündigt.

Der Hersteller von genetisch verändertem Mais war im vergangenen Sommer mit seinen Übernahmeavancen beim Pflanzenschutzspezialisten Syngenta abgeblitzt. Die Schweizer werden nun vom chinesischen Staatskonzern ChemChina für 43 Mrd. Dollar geschluckt. Nach Ankündigung der Mega-Fusion der US-Chemiekonzerne DuPont und Dow Chemical, die das Agrarchemiegeschäft als eigenständiges Unternehmen aufstellen wollen, steht Monsanto seinerseits unter Druck, sich einen Partner zu suchen.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los