US-Saatgutriese Monsanto senkt Gewinnprognose

Der US-Agrarchemiekonzern Monsanto hat wegen des Preisdrucks in der Branche und des starken Dollar seine Gewinnprognose gesenkt. Für das Geschäftsjahr 2015/16 rechnet Monsanto nun mit einem bereinigten Gewinn je Aktie von 4,40 bis 5,10 Dollar (4 bis 4,7 Euro), wie der Saatgutriese am Mittwoch mitteilte. Noch im Dezember hatte das Unternehmen 5,10 bis 5,60 Dollar in Aussicht gestellt.

Allerdings hat Monsanto schon im Jänner gewarnt, dass wohl nur das untere Ende der Prognose erreicht werde. Fallende Getreidepreise und instabile Märkte in den Schwellenländern haben den Herstellern von Pflanzenschutzmitteln und Saatgut zuletzt zugesetzt. Monsanto hat deshalb bereits Stellenstreichungen angekündigt.

Der Hersteller von genetisch verändertem Mais war im vergangenen Sommer mit seinen Übernahmeavancen beim Pflanzenschutzspezialisten Syngenta abgeblitzt. Die Schweizer werden nun vom chinesischen Staatskonzern ChemChina für 43 Mrd. Dollar geschluckt. Nach Ankündigung der Mega-Fusion der US-Chemiekonzerne DuPont und Dow Chemical, die das Agrarchemiegeschäft als eigenständiges Unternehmen aufstellen wollen, steht Monsanto seinerseits unter Druck, sich einen Partner zu suchen.

Stockholm (APA/AFP) - In Schweden wird die wohl größte Batteriefabrik für E-Autos in Europa gebaut. Das schwedische Start-up Northvolt entschied sich für zwei Standorte in seiner Heimat, teilte es am Donnerstag mit. Demnach sollen im Werk im nordöstlichen Skelleftea bis zu 2.500 Menschen arbeiten, außerdem soll ein Forschungszentrum in Västeras westlich von Stockholm für bis zu 400 weitere Beschäftigte entstehen.
 

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Schweden bekommt milliardenschwere Batteriefabrik für E-Autos

Wien (APA) - Mit einem neuen kostenlosen Onlinekonto geht die Bank Austria, rechtzeitig vor dem Weltspartag Ende Oktober, wieder auf Kundenfang. Im Auge hat sie Onlinekunden.
 

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Bank Austria will mit Gratiskonto neue Onlinekunden angeln

Hamburg (APA/dpa) - Der deutsche Handelskonzern Otto denkt über Börsengänge von Töchtern nach. "Für einige wachstumsstarke Konzerngesellschaften der Otto Group sind auch Börsengänge eine ernsthafte Option", sagte Unternehmenschef Alexander Birken der "Wirtschaftswoche" am Donnerstag.
 

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Otto Group stellt Börsengänge von Töchtern in Aussicht