US-Republikaner legen Entwurf für Senkung der Unternehmensteuer vor

Washington (APA/dpa) - Die Mehrheitsfraktion der Republikaner im US-Repräsentantenhaus hat am Donnerstag einen ersten Vorschlag für eine Steuerreform in den USA vorgelegt, die Konzerne und Bürger entlasten soll.

Mit dem Modell solle eine vierköpfige Familie mit durchschnittlichem Einkommen von knapp 60.000 Dollar (51.670,69 Euro) pro Jahr mit 1.182 Dollar entlastet werden, sagte der Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Paul Ryan.

Ferner solle das System deutlich vereinfacht werden. "Die Steuererklärung wird künftig auf eine Postkarte passen", hieß es weiter.

Kernpunkt der Reform ist jedoch die Unternehmenssteuer, mit der US-Betriebe deutlich entlastet und international wettbewerbsfähiger gemacht werden sollen. Der Höchststeuersatz für Unternehmen soll von 35 auf 20 Prozent sinken.

Für Haushalte sollen künftig vier Steuerklassen gelten - 12, 25, 36 und 39,5 Prozent. Der Höchstsatz wurde erhalten, um dem Vorwurf zu entgehen, die Reichen zu entlasten.

Der Entwurf muss neben dem Repräsentantenhaus noch den Senat passieren - dort werden weitere deutliche Veränderungen erwartet. Vor allem ist trotz einer bereits eingetretenen Verwässerung im Vergleich zu den Vorschlägen aus dem Weißen Haus ungeklärt, wie der Rückgang der Steuereinnahmen gegenfinanziert werden soll. Präsident Donald Trump hatte angekündigt, er wolle noch vor Weihnachten ein Steuergesetz unterschreiben. Skeptiker halten dies für einen gewagten Zeitplan.

Tokio (APA/Reuters) - Die japanische Regierung schiebt ihr Ziel eines ausgeglichenen Staatshaushalts einem Medienbericht zufolge auf die lange Bank. Die Ausgaben sollen die Einnahmen nun erst 2025 decken und damit fünf Jahre später als bisher geplant, berichtete die Tageszeitung "Nikkei" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf den Budgetentwurf.
 

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Bericht - Japan erwartet erst 2025 ausgeglichenes Budget

Wien/Linz (APA) - Der heutige 33. Tag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere hat gleich mit einigen Absenzen begonnen. Der Schweizer Vermögensverwalter Norbert Wicki und ein Angeklagter zur Causa Linzer Terminal Tower ließen sich durch ihre Anwälte entschuldigen.
 

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Grasser-Prozess - Drei Angeklagte heute nicht da

Wien (APA) - Die arabische Fluglinie Kuwait Airways, die zuletzt in Deutschland für Kritik sorgte, weil sie die Beförderung eines Israelis verweigert hatte, wird ab Juni auch nach Wien fliegen, berichtet die "Presse" am Mittwoch. Geplant sind demnach drei wöchentliche Direktverbindungen zwischen Wien und dem internationalen Flughafen in Kuwait. Vorerst soll die Fluglinie bis September nach Wien fliegen.
 

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Antiisraelische Fluglinie Kuwait Airways fliegt ab Juni nach Wien