US-Regierung will Förderung Erneuerbarer Energien kürzen

Washington (APA/AFP) - Die US-Regierung will einem Bericht zufolge die Förderung der erneuerbaren Energien stark zusammenstreichen. Das Weiße Haus werde den Kongress bitten, die Mittel zur Förderung der Erneuerbaren und für Energie-Effizienzprogramme im Etat für 2018 um 72 Prozent zu kürzen, berichtete die "Washington Post" unter Berufung auf einen entsprechenden Entwurf der Regierung für die Haushaltsverhandlungen.

Die Entscheidung werde der Kongress fällen, doch zeige der Entwurf, wo die Prioritäten der Regierung von US-Präsident Donald Trump lägen, schrieb die "Washington Post". Die Behörden, die sich für das Energieministerium derzeit um die staatliche Förderung der erneuerbaren Energien und um Energieeffizienzprogramme kümmern, haben dem Bericht zufolge derzeit 2,04 Mrd. Dollar (1,6 Mrd. Euro) zur Verfügung. Die vom Weißen Haus verlangte Kürzung würde die Mittel auf 575,5 Mio. Dollar zusammenschrumpfen.

Trumps erklärtes Ziel ist es, der heimischen Kohlebranche zu einem neuen Aufschwung zu verhelfen. Sein Energieminister Rick Perry, ein Klimaskeptiker, hat staatliche Subventionen für die Kohle- und die Atomenergiebranche vorgeschlagen. Im Juni hatte Trump den Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen angekündigt, der allerdings frühestens Ende 2020 möglich ist.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker