US-Regierung will Förderung Erneuerbarer Energien kürzen

Washington (APA/AFP) - Die US-Regierung will einem Bericht zufolge die Förderung der erneuerbaren Energien stark zusammenstreichen. Das Weiße Haus werde den Kongress bitten, die Mittel zur Förderung der Erneuerbaren und für Energie-Effizienzprogramme im Etat für 2018 um 72 Prozent zu kürzen, berichtete die "Washington Post" unter Berufung auf einen entsprechenden Entwurf der Regierung für die Haushaltsverhandlungen.

Die Entscheidung werde der Kongress fällen, doch zeige der Entwurf, wo die Prioritäten der Regierung von US-Präsident Donald Trump lägen, schrieb die "Washington Post". Die Behörden, die sich für das Energieministerium derzeit um die staatliche Förderung der erneuerbaren Energien und um Energieeffizienzprogramme kümmern, haben dem Bericht zufolge derzeit 2,04 Mrd. Dollar (1,6 Mrd. Euro) zur Verfügung. Die vom Weißen Haus verlangte Kürzung würde die Mittel auf 575,5 Mio. Dollar zusammenschrumpfen.

Trumps erklärtes Ziel ist es, der heimischen Kohlebranche zu einem neuen Aufschwung zu verhelfen. Sein Energieminister Rick Perry, ein Klimaskeptiker, hat staatliche Subventionen für die Kohle- und die Atomenergiebranche vorgeschlagen. Im Juni hatte Trump den Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen angekündigt, der allerdings frühestens Ende 2020 möglich ist.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte