US-Regierung gibt Shell grünes Licht für Ölbohrung in Arktis

Der Energiekonzern Royal Dutch Shell darf in der Arktis nach Öl bohren. Das US-Innenministerium erteilte dem britisch-niederländischen Ölmulti am Montag die Genehmigung für das umstrittene Vorhaben, um das jahrelang gerungen wurde. Die Genehmigung gestattet es Shell in der ölreichen Chukchi-See vor der Nordwest-Küste Alaskas zu bohren.

Shell hatte sein Ölbohr-Programm dort 2012 nach einer Reihe von Pannen unterbrochen. So hatte das Unternehmen dort die Kontrolle über eine Ölplattform verloren. Die Küstenwache musste die 18 Arbeiter evakuieren.

Umweltschützer wenden sich strikt gegen die Ölsuche im empfindlichen Ökosystem der Arktis. Im Falle eines Lecks sei es unmöglich, rasch ausreichend Technik in die Region zu schaffen, um eine Umweltkatastrophe zu verhindern, argumentieren sie. Die Genehmigung wurde nun erteilt, nachdem die Reparaturen an einem Eisbrecher beendet wurden, mit dem das Unternehmen im Katastrophenfall Notfallausrüstung an die Förderstelle bringen will. In der Arktis befinden sich nach Schätzungen der US-Regierung rund 20 Prozent der noch unentdeckten Öl- und Gasvorräte der Erde.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma