US-Regierung will Navajo-Ureinwohnern 550 Millionen Dollar zahlen

(APA/AFP) - Nach jahrzehntelangen Verhandlungen hat sich die US-Regierung zu einer 554 Millionen Dollar (gut 430 Millionen Euro) schweren Entschädigungszahlung an den Stamm der indianischen Navajo-Ureinwohner im Südwesten des Landes bereit erklärt. Ein entsprechendes Abkommen solle am Freitag in Window Rock im Bundesstaat Arizona unterzeichnet werden.

Das teilten die Navajo und das Justizministerium in Washington am Mittwoch mit. Im Gegenzug für die Zahlung sollen die Navajo demnach Klagen im Zusammenhang mit der Nutzung von Stammesland durch die USA aufgeben.

Die Navajo sind mit mehr als 300.000 Angehörigen der größte Ureinwohnerstamm in den USA. Ihr Reservat erstreckt sich über mehr als 180.000 Quadratkilometer in den US-Staaten Arizona, New Mexico und Utah. Rund die Hälfte des Lands ist allerdings unter anderem für land- und forstwirtschaftliche Zwecke sowie zur Ausbeutung von Bodenschätzen verpachtet.

Über die Zahlungen hierfür gab es seit Jahrzehnten Streit. Die US-Tageszeitung "The Washington Post" gab an, bei der nun vereinbarten Entschädigungszahlung handle es sich um die höchste Summe, welche die US-Regierung jemals an einen einzelnen Stamm gezahlt habe. Im Rahmen ähnlicher Abkommen hatte Washington seit dem Jahr 2010 bereits mehr als zwei Milliarden Dollar an etwa 80 Stämme gezahlt.

Leverkusen/St. Louis (APA/dpa) - Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer kann mit der Integration des übernommenen US-Saatgutunternehmens Monsanto beginnen. Mit dem nun vollzogenen Verkauf von Geschäftsteilen an den deutschen Konkurrenten BASF sind die Voraussetzungen erfüllt, wie Bayer am Donnerstag mitteilte. Bayer ist bereits seit dem 7. Juni alleiniger Eigentümer von Monsanto.
 

Newsticker

Bayer beginnt mit Monsanto-Integration

New York/Palo Alto (Kalifornien) (APA/Reuters) - Tesla-Chef Elon Musk und seinem Unternehmen drohen nach Einschätzung von Rechtsexperten keine drakonischen Strafen für die womöglich voreilige Ankündigung eines Börsenabschieds per Twitter.
 

Newsticker

Experten - Tesla-Chef kann auf Milde der Börsenaufsicht hoffen

Wolfsberg (APA) - Das australische Unternehmen European Lithium, das auf der Koralpe im Süden Österreichs Lithium abbauen möchte, ist auf Investorensuche. Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft (AG) und ein Listing im amtlichen Handel an der Wiener Börse seien geplant, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag. Seit Oktober 2017 notiert European Lithium bereits am Dritten Markt der Wiener Börse.
 

Newsticker

European Lithium will in amtlichen Handel an Wiener Börse