US-Regierung erwägt eigenes Mobilfunknetz gegen Spionage aus China

Washington (APA/Reuters) - Die US-Regierung erwägt Insidern zufolge den Aufbau eines eigenen ultraschnellen 5G-Mobilfunknetzes, um einer Spionagegefahr durch China zu begegnen. "Wir wollen ein Netzwerk bauen, so dass die Chinesen unsere Gespräche nicht mithören können", sagte ein Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters. Er bestätigte damit einen Bericht der Webseite Axios.com.

Die Überlegungen würden zurzeit auf niedriger Regierungsebene geführt und in sechs bis acht Monaten Präsident Donald Trump vorgelegt. Das chinesische Außenministerium erklärte, China wolle der Gefahr von Cyberangriffen gemeinsam begegnen.

Unklar ist, ob die US-Regierung genug Frequenzen hat, um ein 5G-Netz aufzubauen. Die Beratungsfirma Accenture schätzt, dass die Mobilfunkunternehmen in den kommenden sieben Jahren in den USA bis zu 275 Milliarden Dollar (221,13 Mrd. Euro) für den Aufbau eines solchen Netzes aufwenden werden.

Trumps Regierung hat den Kurs gegen China verschärft. So musste Insidern zufolge AT&T nach Protesten aus dem Kongress Pläne fallenlassen, seinen Kunden Geräte des chinesischen Herstellers Huawei anzubieten. 2012 untersuchten die US-Behörden, ob die Geräte von Huawei und ZTE die Spionage anderer Länder ermöglichen und wichtige US-Infrastruktur-Einrichtungen gefährden.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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