US-Produktion schrumpfte im Jänner überraschend

Washington (APA/Reuters) - Die US-Firmen haben ihre Produktion zu Jahresbeginn überraschend gedrosselt. Sie stellten im Jänner um 0,1 Prozent weniger her als im Vormonat, wie die US-Notenbank Fed am Donnerstag mitteilte. Experten hatten dagegen mit einem Zuwachs von 0,2 Prozent gerechnet.

Im Dezember hatte es noch einen Anstieg von 0,4 Prozent gegeben, der revidierten Daten zufolge aber nicht einmal halb so stark ausfiel wie zunächst ermittelt.

Zum Produzierenden Gewerbe gehören der Industriesektor, Bergbau sowie Strom- und Gasunternehmen. Die einzelnen Branchen entwickelten sich sehr unterschiedlich. Während die Bergbaubetriebe ihre Produktion um 1,0 Prozent senkten, steigerten die Versorger ihre Erzeugung um 0,6 Prozent. Die Industrieproduktion stagnierte dagegen den zweiten Monat in Folge.

Insgesamt ist die weltgrößte Volkswirtschaft derzeit gut in Schwung. Die Notenbank hat deshalb im Dezember die Zinsen erneut erhöht - auf die Spanne von 1,25 bis 1,50 Prozent. Weitere Anhebungen werden 2018 erwartet.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

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Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

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Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab