US-Produktion schrumpfte im Jänner überraschend

Washington (APA/Reuters) - Die US-Firmen haben ihre Produktion zu Jahresbeginn überraschend gedrosselt. Sie stellten im Jänner um 0,1 Prozent weniger her als im Vormonat, wie die US-Notenbank Fed am Donnerstag mitteilte. Experten hatten dagegen mit einem Zuwachs von 0,2 Prozent gerechnet.

Im Dezember hatte es noch einen Anstieg von 0,4 Prozent gegeben, der revidierten Daten zufolge aber nicht einmal halb so stark ausfiel wie zunächst ermittelt.

Zum Produzierenden Gewerbe gehören der Industriesektor, Bergbau sowie Strom- und Gasunternehmen. Die einzelnen Branchen entwickelten sich sehr unterschiedlich. Während die Bergbaubetriebe ihre Produktion um 1,0 Prozent senkten, steigerten die Versorger ihre Erzeugung um 0,6 Prozent. Die Industrieproduktion stagnierte dagegen den zweiten Monat in Folge.

Insgesamt ist die weltgrößte Volkswirtschaft derzeit gut in Schwung. Die Notenbank hat deshalb im Dezember die Zinsen erneut erhöht - auf die Spanne von 1,25 bis 1,50 Prozent. Weitere Anhebungen werden 2018 erwartet.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne