US-Pharmakonzerne Pfizer und Merck trotzen starkem Dollar

New York - Florierende Geschäfte stimmen die beiden größten US-Pharmakonzerne Pfizer und Merck optimistisch. Trotz Belastungen durch den starken Dollar hoben die Unternehmen am Dienstag ihre Prognosen für 2015 an. Bei Pfizer war es sogar die zweite Erhöhung binnen zwei Monaten. Der New Yorker Konzern profitierte von kräftiger Nachfrage nach seinen Impfstoffen.

Das Unternehmen verdiente zwar mit 2,13 Mrd. Dollar (1,9 Mrd. Euro) gut eine halbe Milliarde Dollar weniger als im Vorjahr, der bereinigte Gewinn lag jedoch höher als von Experten erwartet. Die Aktien legte im vorbörslichen Handel zu.

Bei Merck läuft das Geschäft mit Diabetes- und Krebsmedikamenten rund. Allein das Diabetesmittel Januvia spülte fast zehn Prozent mehr in die Kassen. Der Konzern erwirtschaftete mit 1,8 Mrd. Dollar doppelt so viel Gewinn wie im Vorjahr. Allerdings bekommen beide Firmen den starken Dollar zu spüren und mussten deswegen zuletzt Einbußen beim Umsatz hinnehmen.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker