US-Pharmakonzerne Pfizer und Merck trotzen starkem Dollar

New York - Florierende Geschäfte stimmen die beiden größten US-Pharmakonzerne Pfizer und Merck optimistisch. Trotz Belastungen durch den starken Dollar hoben die Unternehmen am Dienstag ihre Prognosen für 2015 an. Bei Pfizer war es sogar die zweite Erhöhung binnen zwei Monaten. Der New Yorker Konzern profitierte von kräftiger Nachfrage nach seinen Impfstoffen.

Das Unternehmen verdiente zwar mit 2,13 Mrd. Dollar (1,9 Mrd. Euro) gut eine halbe Milliarde Dollar weniger als im Vorjahr, der bereinigte Gewinn lag jedoch höher als von Experten erwartet. Die Aktien legte im vorbörslichen Handel zu.

Bei Merck läuft das Geschäft mit Diabetes- und Krebsmedikamenten rund. Allein das Diabetesmittel Januvia spülte fast zehn Prozent mehr in die Kassen. Der Konzern erwirtschaftete mit 1,8 Mrd. Dollar doppelt so viel Gewinn wie im Vorjahr. Allerdings bekommen beide Firmen den starken Dollar zu spüren und mussten deswegen zuletzt Einbußen beim Umsatz hinnehmen.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne