US-Ölkonzern Chevron streicht 4.000 Stellen

Nach dem ersten Quartalsverlust seit 13 Jahren setzt Chevron den Rotstift an. Heuer werden 4.000 der zuletzt rund 65.000 Stellen gestrichen, wie der US-Ölkonzern am Dienstag angekündigt hat. Zugleich hat Vorstandschef John Watson das Budget für die kommenden zwei Jahre um mindestens 17 Prozent gekürzt.

Nach 26,6 Mrd. Dollar (24,3 Mrd. Euro) im laufenden Jahr würden 2017 und 2018 lediglich zwischen 17 und 22 Mrd. Dollar investiert. Chevron begründete die Einsparungen mit dem Ölpreisverfall der vergangenen Monate. Zudem würden derzeit größere Projekte zur Erschließung neuer Vorkommen abgeschlossen. Chevron hatte im vierten Quartal 2015 einen Verlust von 588 Mio. Dollar verbucht.

Seit Mitte 2014 ist der Ölpreis um rund 70 Prozent eingebrochen, was die Branche hart getroffen hat. Zahlreiche Stellen wurden abgebaut, viele Projekte auf Eis gelegt. Auch Branchenführer ExxonMobil will nun weniger ausgeben.

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