US-Öldienstleister Schlumberger streicht 9000 Jobs

Der auf Dienstleistungen rund um die Förderung spezialisierte Konzern Schlumberger zollt den niedrigen Ölpreisen Tribut. Das Unternehmen aus dem texanischen Houston streicht 9000 Jobs, wie Schlumberger am Donnerstag mitteilte.

Damit fallen rund sieben Prozent der Arbeitsplätze weg. Wegen der seit dem Sommer um rund 60 Prozent gefallenen Ölpreise kürzen die Kunden von Schlumberger - die Ölkonzerne - die Investitionen und vergeben weniger Aufträge an Dienstleister.

Unter anderem wegen der Stellenstreichungen verbuchte der Konzern eine Belastung von einer Milliarde Dollar in der Bilanz für das vierte Quartal. Der Nettogewinn ging auf 302 Millionen Dollar von 1,66 Milliarden Dollar vor Jahresfrist zurück. Auf bereinigter Basis verdiente Schlumberger 1,50 Dollar je Aktie, während von Thomson Reuters I/B/E/S befragte Analysten lediglich 1,45 Dollar je Aktie erwartet hatten. Die Quartalsdividende verdoppelte der Konzern auf 50 Cent je Aktie. Im nachbörslichen Handel legte die Schlumberger-Aktie um 1,1 Prozent zu.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro