US-Öldienstleister Schlumberger kappt Geschäfte in Venezuela

Die US-Öldienstleister Schlumberger fährt seine Aktivitäten in Venezuela zurück. Grund seien "ungenügende Zahlungseingänge" des staatlichen venezolanischen Ölfeldbetreibers PDVSA, erklärte Schlumberger am Mittwoch. PDVSA schuldet den Dienstleistern inzwischen Milliardenbeträge, weil wegen des kräftigen Ölpreisrückgangs nicht mehr genug Geld in die Kassen des Konzerns kommt.

Schlumberger hatte PDVSA 2013 eine Kreditlinie von einer Milliarde Dollar (878 Mio. Euro) eingeräumt. "Jedoch ist Schlumberger nicht in der Lage, seine ausstehenden Forderungen über das aktuelle Maß hinaus zu erhöhen", hieß es in der Firmenmitteilung.
Die Wirtschaft des OPEC-Mitglieds steckt in einer tiefen Krise, die Staatseinnahmen sind wegen des Ölpreisverfalls dramatisch zurückgegangen. 2015 schrumpfte die Wirtschaft des Landes um fünf Prozent.

Wiesbaden (APA/dpa) - In Deutschland ist unter den Bundesländern ein Streit um die Strafzahlung des VW-Konzerns in Höhe von einer Milliarde Euro wegen des Abgasskandals entbrannt. Das Land Hessen hat nun die Aufteilung des Milliardenbußgeldes unter den Ländern gefordert. Gezahlt hat Volkswagen die Milliarde an das Land Niedersachsen, das maßgeblich am Konzern beteiligt ist.
 

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Deutsche Bundesländer streiten um VW-Milliarde

Athen (APA/Reuters) - Die Finanzminister der Euro-Länder wollen die Auszahlung von Milliardenmitteln an Griechenland nach dem Auslaufen des dritten Rettungsprogramms im August an Reformauflagen knüpfen. Insgesamt 4,8 Mrd. Euro bis 2022 sollten nur dann gezahlt werden, wenn die Athener Regierung sich an die Bedingungen eines sogenannten Überwachungsprogramms halte, heißt es in einem Dokument der Eurogruppe.
 

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Euro-Länder planen reformabhängige Zahlungen an Griechenland

Berlin/Menlo Park (APA/Reuters) - Facebook will Falschmeldungen auf seiner Plattform weiter erschweren. Die Zusammenarbeit mit unabhängigen Faktenprüfern werde bis Jahresende von derzeit 14 auf weitere Länder ausgedehnt, kündigte das weltgrößte soziale Netzwerk am Donnerstag an. Zudem fänden in nunmehr vier Ländern Tests zur Überprüfung von Fotos und Videos statt.
 

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Facebook will schärfer gegen Falschmeldungen vorgehen