US-Öldienstleister Schlumberger kappt Geschäfte in Venezuela

Die US-Öldienstleister Schlumberger fährt seine Aktivitäten in Venezuela zurück. Grund seien "ungenügende Zahlungseingänge" des staatlichen venezolanischen Ölfeldbetreibers PDVSA, erklärte Schlumberger am Mittwoch. PDVSA schuldet den Dienstleistern inzwischen Milliardenbeträge, weil wegen des kräftigen Ölpreisrückgangs nicht mehr genug Geld in die Kassen des Konzerns kommt.

Schlumberger hatte PDVSA 2013 eine Kreditlinie von einer Milliarde Dollar (878 Mio. Euro) eingeräumt. "Jedoch ist Schlumberger nicht in der Lage, seine ausstehenden Forderungen über das aktuelle Maß hinaus zu erhöhen", hieß es in der Firmenmitteilung.
Die Wirtschaft des OPEC-Mitglieds steckt in einer tiefen Krise, die Staatseinnahmen sind wegen des Ölpreisverfalls dramatisch zurückgegangen. 2015 schrumpfte die Wirtschaft des Landes um fünf Prozent.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte