US-Öldienstleister Schlumberger kappt Geschäfte in Venezuela

Die US-Öldienstleister Schlumberger fährt seine Aktivitäten in Venezuela zurück. Grund seien "ungenügende Zahlungseingänge" des staatlichen venezolanischen Ölfeldbetreibers PDVSA, erklärte Schlumberger am Mittwoch. PDVSA schuldet den Dienstleistern inzwischen Milliardenbeträge, weil wegen des kräftigen Ölpreisrückgangs nicht mehr genug Geld in die Kassen des Konzerns kommt.

Schlumberger hatte PDVSA 2013 eine Kreditlinie von einer Milliarde Dollar (878 Mio. Euro) eingeräumt. "Jedoch ist Schlumberger nicht in der Lage, seine ausstehenden Forderungen über das aktuelle Maß hinaus zu erhöhen", hieß es in der Firmenmitteilung.
Die Wirtschaft des OPEC-Mitglieds steckt in einer tiefen Krise, die Staatseinnahmen sind wegen des Ölpreisverfalls dramatisch zurückgegangen. 2015 schrumpfte die Wirtschaft des Landes um fünf Prozent.

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Handel: "Online und offline gehören untrennbar zusammen"

Wien/Linz (APA) - Die Befragung von Ex-Immofinanz-Mitarbeiter Christian Thornton am Donnerstag ist von Richterin Marion Hohenecker erneut sehr detailreich geführt worden. Penibel ging sie Unterlagen und bisherige Einvernahmen von Thornton durch. Thornton hatte damals gesagt, er gehe von einer "kleineren Gruppe" hinter dem Buwog-Provisionsempfänger Peter Hochegger aus. Wer genau dabei gewesen sei wisse er nicht.
 

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Grasser-Prozess - Thornton: "Kleinere Gruppe" hinter Hochegger

Bern (APA/sda) - Schweizer Schokolade gewinnt im Ausland weiter an Beliebtheit: Im vergangenen Jahr wurden 127.923 Tonnen Schokolade exportiert, das sind 4,8 Prozent mehr als 2016.
 

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Mehr Schweizer Schokolade ins Ausland verkauft