US-Öldienstleister erwarten Rückschlag durch Ölpreisverfall

In der US-Ölindustrie stellen sich auch die großen Zulieferunternehmen auf einen Gewinndämpfer durch den Ölpreisverfall ein. Die vor der Fusion stehenden Konzerne Halliburton und Baker Hughes sagten am Dienstag eine Beeinträchtigung ihrer Geschäfte im laufenden Jahr voraus. Die sinkende Bohraktivität werde sich deutlich im Ergebnis niederschlagen, erklärte Baker-Hughes-Chef Martin Craighead.

Seit Sommer sind die Ölpreise um rund 60 Prozent eingebrochen. Dies bekommen nun auch die auf Dienstleistungen rund um die Förderung spezialisierten Firmen zu spüren, denn Kunden kürzen ihre Investitionen und vergeben weniger Aufträge.

Im abgelaufenen Quartal sei die Nachfrage noch überraschend robust gewesen, ergänzte Craighead. Grund waren starke Geschäfte in Nordamerika. Halliburton steigerte den Konzernumsatz um 15 Prozent auf 8,77 Milliarden Dollar, bei Baker Hughes wuchs er um 13 Prozent auf 6,64 Milliarden. Die Quartalsgewinne der zwei Unternehmen lagen über den Analystenerwartungen. Beide Aktienkurse legten daher vorbörslich zu.

Halliburton ist im Begriff, Baker Hughes für rund 35 Milliarden Dollar zu übernehmen. Dadurch entsteht die neue Nummer eins unter den US-Öldienstleistern. Bisher war Schlumberger der Branchenprimus. Der Konzern hatte kürzlich ebenfalls wegen des Ölpreisrutsches den Abbau von 9000 Arbeitsplätzen angekündigt. Erst am Dienstag nutzte der Konzern die gegenwärtige Schwäche der russischen Branche und kauft sich bei der Bohrfirma Eurasia Drilling ein.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro