US-Ökonomen sehen Gefahr von Strafzöllen für heimische Wirtschaft

Washington (APA/AFP) - Die von der US-Regierung verfolgte Politik der Strafzölle schadet nach Einschätzung von US-Ökonomen erheblich der heimischen Wirtschaft. Mehr als 90 Prozent der Befragten seien der Meinung, dass die von Washington erhobenen Strafzölle auf importierte Produkte sowie Androhungen weiterer Maßnahmen "negative Folgen für die amerikanische Wirtschaft" hätten.

Dies ergab eine Umfrage der Vereinigung für Betriebswirtschaft (Nabe). Befragt wurden 251 Experten aus der Privatwirtschaft; die Umfrage findet halbjährlich statt.

Die USA befinden sich mit einer Reihe von Ländern in einem Handelskonflikt, der sich um Handelsbilanzen und den von US-Präsident Donald Trump ausgelobten Schutz der heimischen Wirtschaft dreht. Am Donnerstag will Washington eine weitere Runde von Strafzöllen in Höhe von 25 Prozent auf Produkte aus China erheben - nach einer ersten Runde Anfang Juli. Zusammen haben die anvisierten Produkte dann einen Umfang von 50 Mrd. Dollar (44 Mrd. Euro). Peking drohte bereits mit Gegenmaßnahmen.

Die von Nabe befragten Experten fürchten außerdem erhebliche Nachteile, sollten die USA aus dem regionalen Freihandelsabkommen NAFTA austreten, das derzeit mit Kanada und Mexiko neu verhandelt wird. Die Gespräche zwischen den drei Ländern hatten vor rund einem Jahr begonnen, Trump droht immer wieder mit einem Austritt aus dem Abkommen, sollte es keinen für die USA akzeptablen Deal geben. Eine Überarbeitung des NAFTA-Abkommens könnte Ende des Jahres stehen.

Wie die Nabe-Umfrage weiter ergab, fordern 60 Prozent der Teilnehmenden, dass die Regierung mehr im Kampf gegen den Klimawandel unternimmt. 74 Prozent sind zudem der Ansicht, die Wirtschaftspolitik des Landes müsse sich stärker um die Einkommensungleichheit kümmern.

Berlin (APA/Reuters) - Die deutschen Bundesländer verlangen von der Industrie und der Regierung in Berlin die Nachrüstung von älteren Dieseln im Kampf gegen Luftverschmutzung und Fahrverbote voranzutreiben. In einem Entschließungsantrag forderte der Bundesrat am Freitag die Regierung auf, dafür Sorge zu tragen, dass die Hersteller für eine Nachrüstung mit Katalysatoren in die Verantwortung genommen werden.
 

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Deutsche Bundesländer drängen auf Diesel-Nachrüstung

Wien (APA) - Die österreichischen Pensionskassen haben zum Ende des dritten Quartals einen negativen Veranlagungsertrag erzielt: Die Performance lag durchschnittlich bei minus 0,91 Prozent, teilte der Fachverband der Pensionskassen am Freitag mit. Das sei trotz ungünstiger Rahmenbedingungen eine positive Entwicklung gegenüber dem zweiten Quartal, in dem die Performance bei minus 1,2 Prozent lag.
 

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Pensionskassen: Performance im 3. Quartal im Minus

Wien (APA) - Das Umweltministerium von Elisabeth Köstinger (ÖVP) steht derzeit bei einigen Themen in der Kritik von Oppositionsparteien und von Nichtregierungsorganisationen (NGO). Beispielsweise geht es - neben der Aufregung rund um eine geplante UVP-Änderung - um den Standpunkt des Umweltministeriums zum Standortentwicklungsgesetz, das derzeit überarbeitet wird.
 

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Standortgesetz - NGO üben weiter Kritik an Umweltministerium