US-Notenbankerin Mester: Inflationsziel noch nicht erreicht

Washington (APA/dpa-AFX) - Die US-Notenbank Fed hat ihr Inflationsziel nach Meinung eines hochrangigen Mitglieds noch nicht erreicht. Es sei zu früh, um einen Sieg im Kampf gegen die lange Zeit schwache Inflation auszurufen, sagte Loretta Mester, Präsidentin der regionalen Notenbank von Cleveland, am Montag bei einer Veranstaltung der französischen Zentralbank in Paris.

Ein nachhaltiges Erreichen des Inflationsziels von zwei Prozent sei erst in den nächsten ein oder zwei Jahren zu erwarten.

Die Frage, inwiefern die Fed ihr Inflationsziel bereits erreicht hat, beschäftigt zurzeit viele Notenbanker und Fachleute. In den USA existieren zwei prominente Inflationsmaße. Zum einen gibt es den Preisindex CPI, zum anderen den alternativ berechneten Index PCE. Die Fed orientiert sich eher an letzterem Maß, bekannter ist aber der erstgenannte Index.

Während die Inflation, gemessen am CPI, bereits über dem Preisziel der Fed liegt, hat der PCE die Zwei-Prozent-Marke unlängst erst erreicht. Einige Notenbanker haben auch bereits signalisiert, dass sie ein zeitweiliges und moderates Überschreiten der tatsächlichen Inflation über das Fed-Ziel hinaus dulden würden. In Anlehnung daran bezeichnet die Fed ihr Inflationsziel "symmetrisch".

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro