US-Notenbanker dringt auf frühe Zinswende

Washington - Der US-Notenbanker Jeffrey Lacker dringt wegen des Aufschwungs in den Vereinigten Staaten auf eine baldige Zinserhöhung. "Nach jetzigem Stand spricht vieles dafür, dass das Zinsniveau eigentlich höher liegen sollte", sagte der Chef der Notenbank des Bezirks Richmond am Dienstag.

Falls sich die Wirtschaft wie erwartet weiter entwickle, habe der Offenmarktausschuss FOMC der Federal Reserve auch bei dem Treffen im Juni "starke Argumente" für eine Anhebung an der Hand.

Laut Fed-Chefin Janet Yellen hat die Notenbank eine Abkehr vom geldpolitischen Krisenmodus fest ins Auge gefasst. Dennoch will sie zuvor eine weitere Erholung am Arbeitsmarkt abwarten. Zudem will sie belastbare Hinweise darauf haben, dass sich die vor sich hindümpelnde Inflationsrate wieder auf den Zielwert von zwei Prozent hinbewegt. Die meisten Experten rechnen damit, dass der rekordniedrige Schlüsselzins von null bis 0,25 Prozent im Juni oder in den späteren Sommermonaten angehoben wird.

Nach Ansicht Lackers, der dieses Jahr im FOMC stimmberechtigt ist, wird sich der Jobmarkt weiter erholen und sich in den nächsten Monaten auch ein Lohnzuwachs für die Arbeitnehmer einstellen. Zugleich sei der Ölpreisverfall ein vorübergehendes Phänomen, sodass das Inflationsziel mittelfristig wieder erreicht werden dürfte. Für das Gesamtjahr erwartet Lacker, der als Vertreter einer stabilitätsorientierten Linie im FOMC gilt, ein Wirtschaftswachstum von zwei bis 2,5 Prozent.

Aylesbury (APA/AFP/Reuters/dpa) - Großbritannien und die USA haben sich nach Angaben von Premierministerin Theresa May darauf geeinigt, ein gemeinsames Freihandelsabkommen anzustreben. Beide Länder wollten unter anderem einen "Gold Standard" bei der Kooperation in Finanzdienstleistungen setzen, sagte May am Freitag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit US-Präsident Donald Trump auf dem Landsitz Chequers bei London.
 

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May: London und Washington wollen "ambitioniertes" Handelsabkommen

Madrid (APA/Reuters) - Auch an Spaniens Flughäfen müssen die Urlauber mitten in der Ferienzeit mit Streiks rechnen. Die größte Gewerkschaft des Landes rief am Freitag mehr als 60.000 Gepäckabfertiger und andere Airport-Mitarbeiter an allen spanischen Flughäfen dazu auf, Anfang August ihre Arbeit niederzulegen.
 

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Auch an Spaniens Flughäfen drohen Anfang August Streiks

Ryanair und Lufthansa im Clinch wegen Lauda-Flugzeuge

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