US-Notenbanker bringt höheres Inflationsziel ins Spiel

Washington - Ein führender US-Notenbanker fordert die Erhöhung des erst vor drei Jahren festgelegten Inflationsziels. Der Zentralbanker Eric Rosengren sagte der "Financial Times", er wolle im Führungsgremium FOMC eine Diskussion darüber anstoßen.

Da die amerikanische Notenbank Fed nach dem Ausbruch der Finanzkrise bereits Ende 2008 ihre Möglichkeiten von Zinssenkungen ausgeschöpft hatte, musste sie auf unkonventionelle Maßnahmen wie den massenhaften Ankauf von Wertpapieren ausweichen. Der Chef der Notenbank von Boston will der Fed in Zukunft mehr Spielraum verschaffen, mit konventionellen Mitteln zu agieren: "Wenn das Inflationsziel höher angesetzt würde, könnte dies auch höhere Zinssätze bedeuten." Damit werde der Fed mehr Freiraum für Zinssenkungen verschafft, bevor sie zu unorthodoxen Mitteln greifen müsse.

2012 hat sich die Notenbank das Ziel einer Teuerungsrate von 2 Prozent gesetzt und diese Marke seither nicht erreicht. Rosengren ist dieses Jahr in dem für die Zinspolitik zuständigen FOMC nicht stimmberechtigt, kann aber mit Debattenbeiträgen an der Meinungsbildung in dem Führungsgremium teilnehmen.

Er wagt seinen Vorstoß in einer heiklen Phase, in der die Notenbanker über eine Zinserhöhung nachdenken. Viele fordern aber, dass sich der Arbeitsmarkt zuvor noch erholen und die Inflation tendenziell wieder Richtung Zielwert der Fed bewegen muss. Zuletzt hatten die Verbraucherpreise im Sog steigender Benzinpreise leicht angezogen. Viele Experten rechnen damit, dass die Fed die Zinsen im Laufe des Sommers anheben wird.

Berlin (APA/AFP) - Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) fordert schnelle Steuerreformen zur Entlastung der Unternehmen. Die Steuerlast müsse auf maximal 25 Prozent gesenkt werden, erklärte BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang am Dienstag in Berlin. Nur so könnten die deutschen Unternehmen international wettbewerbsfähig bleiben. Der BDI legte einen Fünf-Punkte-Programm vor.
 

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BDI fordert Begrenzung der Steuerlast für Unternehmen auf 25 Prozent

Rom (APA) - Die italienische Modebranche segelt auf Wachstumskurs. Der Umsatz 2018 wird laut Schätzungen des Verbands der italienischen Modeindustrie um 2,8 Prozent auf 90 Milliarden Euro wachsen. Der Modesektor habe den Rückgang während der Krisenjahre erfolgreich bewältigt, berichtete Carlo Capasa, Präsident des Verbands der Modeindustrie am Dienstag in Mailand.
 

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Moderates Wachstum für Italiens Modebranche

Berlin (APA/Reuters) - Deutschland will Belgien im Winter Strom liefern und damit einen drohenden Blackout im Nachbarland verhindern. "Wir haben uns gemeinsam vorgenommen, die Stromversorgung in Belgien zu jedem Zeitpunkt sicherzustellen", sagte der deutsche Wirtschaftsminister Peter Altmaier am Dienstag nach einem Treffen mit seiner belgischen Kollegin Marie-Christine Marghem in Berlin.
 

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Deutschland hilft Belgien nach Ausfall von Reaktoren mit Strom