US-Notenbanker Bullard: Zinserhöhung womöglich nicht weit entfernt

Eine weitere Zinserhöhung in den USA ist nach Ansicht eines führenden Notenbankers wohl nur noch eine Frage der Zeit. Ein solcher Schritt sei "womöglich nicht weit weg", sagte der Chef der Federal Reserve von St. Louis, James Bullard, am Donnerstag. Er verwies darauf, dass die obersten Währungshüter der US-Notenbank Fed ihre Konjunkturprognosen zuletzt nur leicht zurückgeschraubt hätten.

Eine baldige Zinserhöhung sei daher möglich, "vorausgesetzt die Wirtschaft entwickelt sich wie erwartet", fügte das Fed-Führungsmitglied hinzu. Bullard ist dieses Jahr im Offenmarktausschuss stimmberechtigt, der über die Zinspolitik entscheidet.
Die Fed hatte im Dezember erstmals seit fast zehn Jahren ihre Geldpolitik gestrafft, danach aber pausiert. Fed-Chefin Janet Yellen hat nach dem jüngsten Zinsbeschluss signalisiert, dass die Notenbank die geldpolitischen Zügel nur behutsam anziehen wird. Derzeit hält sie die Leitzinsen in einer Spanne zwischen 0,25 und 0,5 Prozent. Viele Beobachter rechnen nur mit zwei kleinen Schritten nach oben in diesem Jahr. Als ein geeigneter Zeitpunkt für die nächste Anhebung gilt der Juni, aber auch eine Erhöhung im April scheint nicht vom Tisch zu sein.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los