US-Notenbankchef Powell: Märkte sind gut auf Fed-Schritte vorbereitet

Zürich (APA/dpa-AFX) - Die Finanzmärkte sind nach Einschätzung von US-Notenbankchef Jerome Powell gut auf die künftigen Schritte der Federal Reserve vorbereitet. "Die Märkte dürften von unseren Schritten nicht überrascht sein, wenn sich die Wirtschaft im Einklang mit den Erwartungen entwickelt", sagte Powell am Dienstag auf einer Veranstaltung der Schweizerischen Nationalbank (SNB) in Zürich.

Die Markterwartungen an die Geldpolitik der Fed entsprächen in etwa den Erwartungen der Notenbanker, ergänzte Powell.

Aktuell signalisiert die Fed für heuer insgesamt drei Anhebungen ihres Leitzinses. Einen Schritt hat sie bereits im März getan, zwei weitere dürften demnach noch folgen. An den Finanzmärkten sind diese beiden zusätzlichen Zinsanhebungen im Wesentlichen eingepreist. Fachleute können sich jedoch auch noch einen vierten Schritt vorstellen, allerdings abhängig von der Inflationsentwicklung.

Unlängst hatten einige US-Notenbanker signalisiert, dass ein Überschreiten des Fed-Inflationsziels von zwei Prozent nicht sofort eine straffere Marschrichtung in der Geldpolitik zur Folge haben muss. Fachleute bezeichnen dies als leichtes Überschießen der Inflationsrate über das Notenbankziel hinaus. Ähnliches signalisiert derzeit die japanische Zentralbank. Allerdings ist die Bank of Japan, im Gegensatz zur Fed, noch weit von ihrem Inflationsziel entfernt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro