US-Nachfrage stützt Österreichs Exporte

Das Wachstum von Österreichs Wirtschaft liegt nur "knapp über einer Stagnation", vermerkt das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) im aktuellen Monatsbericht. Im zweiten Quartal gab es im Vergleich zum Vorquartal ein Plus von 0,3 Prozent, die vermehrte Produktion floss aber in den Lagerbestand. Bei Ausfuhren ist "die Nachfrage aus den USA zur Zeit die wichtigste Stütze des heimischen Exports".

Die US-Wirtschaft expandiert weiter kräftig und Unternehmensumfragen deuten auf ein fortgesetztes Wachstum auch in naher Zukunft hin. Die Wirtschaft der EU liege hingegen "auf einem trägen Aufwärtspfad", wobei es in Ostmitteleuropa mehr Wachstum gebe als in den anderen EU-Ländern. Länder mit starker Inlandsnachfrage wachsen kräftiger. In Österreich stieg der Konsum aber nur wenig, und die Investitionen dämpften die Entwicklung auch noch leicht. Auch die Unternehmensumfragen weisen weiter "auf keine deutliche Beschleunigung des Produktionswachstums hin, wie dies üblicherweise in einer Aufschwungphase zu erwarten ist".

Poetisch fasst das Wifo die Tatsache, dass es schon seit vier Jahren kaum mehr Wachstum gibt: "Das anhaltend geringe Wachstum weist seit dem II. Quartal 2011 keinerlei konjunkturbedingte Abweichungen nach oben oder unten auf." Das gelte insbesondere für die Industrieproduktion, obwohl Unternehmensbefragungen anderes vermuten ließen. Immerhin befindet sich Österreich mit diesem Problem in guter Gesellschaft, etwa mit Deutschland und den USA.

Da die aktuelle Konjunkturverbesserung im Euroraum entgegen früheren Erfahrungen neben den Bauinvestitionen von der Konsumnachfrage ausgeht und die österreichische Exportproduktpalette eher auf Ausrüstungsgüter fokussiert ist, hinkt die heimische Wirtschaft dem europäischen Zyklus weiterhin hinterher.

Aylesbury (APA/AFP/Reuters/dpa) - Großbritannien und die USA haben sich nach Angaben von Premierministerin Theresa May darauf geeinigt, ein gemeinsames Freihandelsabkommen anzustreben. Beide Länder wollten unter anderem einen "Gold Standard" bei der Kooperation in Finanzdienstleistungen setzen, sagte May am Freitag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit US-Präsident Donald Trump auf dem Landsitz Chequers bei London.
 

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May: London und Washington wollen "ambitioniertes" Handelsabkommen

Madrid (APA/Reuters) - Auch an Spaniens Flughäfen müssen die Urlauber mitten in der Ferienzeit mit Streiks rechnen. Die größte Gewerkschaft des Landes rief am Freitag mehr als 60.000 Gepäckabfertiger und andere Airport-Mitarbeiter an allen spanischen Flughäfen dazu auf, Anfang August ihre Arbeit niederzulegen.
 

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Auch an Spaniens Flughäfen drohen Anfang August Streiks

Ryanair und Lufthansa im Clinch wegen Lauda-Flugzeuge

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