US-Modekette Gap schließt 75 weitere Geschäfte

New York - Die kriselnde US-Modekette Gap schließt heuer weltweit weitere 75 Filialen, davon allein 53 seiner Marke Old Navy in Japan. Die Marke werde sich "strategisch" auf Wachstumsmärkte konzentrieren, erklärte Gap. In den Fokus rücken die USA, Mexiko und China.

Old Navy ist die günstigste Marke von Gap, die sich vor allem an Jugendliche richtet. Japan bleibe ein "wichtiger Markt" mit mehr als 200 Filialen der Marken Gap und Banana Republic.

Im ersten Quartal des Unternehmens bis Ende April sanken die Umsätze von Gap im Vorjahresvergleich um sechs Prozent auf 3,44 Mrd. Dollar (3,1 Mrd. Euro). Nur in Asien legten die Verkäufe leicht zu. Der Gewinn brach um 47 Prozent auf 127 Mio. Dollar ein.

Gap-Chef Art Peck begründete den Umsatzrückgang mit der zunehmenden Konkurrenz durch Online-Shops und einem insgesamt geringeren Konsum weltweit. Die Bekleidungsindustrie stecke im Wandel, Gap müsse hier Gas geben.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro