US-Modekette Abercrombie & Fitch mit erstem Umsatzplus seit Jahren

Die angeschlagene Modekette Abercrombie & Fitch hat im abgelaufenen Geschäftsquartal erstmals seit mehr als drei Jahren ihren Umsatz gesteigert. Wegen der größeren Nachfrage nach der Marke Hollister kletterten die Einnahmen in der am 30. Jänner abgelaufenen Periode um ein Prozent, wie das Unternehmen am Mittwoch bekanntgab.

Analysten hatten hingegen mit einem leichten Rückgang bei den seit mindestens einem Jahr geöffneten Geschäften gerechnet. An der Börse kam das Umsatzplus gut an: Der Aktienkurs des Unternehmens stieg um mehr als sechs Prozent.

Konzernchef Arthur Martinez rechnet allerdings mit einem schwierigen Jahr - nicht zuletzt wegen des starken Dollar, durch den die im Ausland erzielten Erlöse an Wert einbüßen. Die T-Shirts und Blusen von Abercrombie mit großen Markenlogos waren lange bei Teenagern sehr gefragt, verloren dann aber an Attraktivität. Das Unternehmen hat darauf reagiert, indem es etwa in den Hollister-Geschäften Musik und Beleuchtung geändert hat.

US-Präsident Donald Trump wirbelt an verschiedenen Fronten

Wirtschaft

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Berlin (APA/dpa) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bei der in der Koalition umstrittenen Frage technischer Diesel-Nachrüstungen eine Entscheidung bis Ende September angekündigt. "Wir müssen gucken, wie wir unter der Maßgabe der Verhältnismäßigkeit, der Notwendigkeit, möglichst Fahrverbote zu vermeiden, eine vernünftige Lösung finden Ende September", sagte die CDU-Politikerin am Freitag in Berlin.
 

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Merkel: Bis Ende September Entscheidung zu Diesel-Umrüstungen

Brüssel (APA) - Auch der deutsche Staatsminister Michael Roth hält ein No-Deal-Szenario beim Brexit für möglich. "Wir können derzeit nichts ausschließen", betonte er vor dem Brexit-Rat am Freitag in Brüssel. Der Brexit zeige "auf dramatische Weise, dass der Austritt aus der EU kein einziges Problem" löse. Immerhin liege nun ein Vorschlag Londons vor, "auf den wir sehr lange gewartet haben", so Roth.
 

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Brexit - Deutscher Staatsminister Roth: Auch No-Deal-Szenario möglich