US-Modekette Abercrombie & Fitch mit erstem Umsatzplus seit Jahren

Die angeschlagene Modekette Abercrombie & Fitch hat im abgelaufenen Geschäftsquartal erstmals seit mehr als drei Jahren ihren Umsatz gesteigert. Wegen der größeren Nachfrage nach der Marke Hollister kletterten die Einnahmen in der am 30. Januar abgelaufenen Periode um ein Prozent, wie das Unternehmen am Mittwoch bekanntgab.

Analysten hatten hingegen mit einem leichten Rückgang bei den seit mindestens einem Jahr geöffneten Geschäften gerechnet. An der Börse kam das Umsatzplus gut an: Der Aktienkurs des Unternehmens stieg um mehr als sechs Prozent.

Konzernchef Arthur Martinez rechnet allerdings mit einem schwierigen Jahr - nicht zuletzt wegen des starken Dollar, durch den die im Ausland erzielten Erlöse an Wert einbüßen. Die T-Shirts und Blusen von Abercrombie mit großen Markenlogos waren lange bei Teenagern sehr gefragt, verloren dann aber an Attraktivität. Das Unternehmen hat darauf reagiert, indem es etwa in den Hollister-Geschäften Musik und Beleuchtung geändert hat.

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