US-Minister: USA wollen keinen Handelskrieg mit EU

Washington/EU-weit (APA/Reuters) - Die USA weisen der EU im Voraus die Schuld für einen eventuellen Handelskrieg zu. Wenn es eine Eskalation wegen der US-Schutzzölle auf Stahl und Aluminium-Importe aus der EU geben sollte, dann wegen Vergeltungsmaßnahmen der Europäischen Union, sagte Handelsminister Wilbur Ross in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit der französischen Zeitung "Le Figaro".

Die Entscheidung über das Inkraftsetzen der Zölle werde am Donnerstag vor oder nach Öffnung der Märkte bekanntgegeben, bestätigte er. "Wir wollen keinen Handelskrieg", sagte Ross. Es liege an der EU zu entscheiden, ob sie Vergeltungsmaßnahmen ergreifen wolle. Wie US-Präsident Donald Trump dann reagieren würde, könne man an seiner Reaktion auf die chinesische Entscheidung zu Gegenmaßnahmen ableiten.

Am Freitag um 06.01 Uhr (MESZ) läuft die Ausnahme der EU-Stahl- und Aluminiumexporte in die USA von den neuen Zöllen aus. Sollten sie dann in Kraft treten, hat die EU-Kommission Gegenmaßnahmen vorbereitet und will amerikanische Produkte wie Jeans oder Harley-Motorräder mit Zöllen belegen. Trump wiederum hat neben den Metall-Zöllen auch Zölle auf ausländische Autos ins Spiel gebracht.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro