US-Kreuzfahrtunternehmen Carnival will zehn neue Schiffe bestellen

Rom - Der US-Kreuzfahrtkonzern Carnival will weiter wachsen. Der Konzern will bei der italienischen Schiffswerft Fincantieri und beim deutschen Konkurrenten Meyer Werft insgesamt zehn neue Kreuzfahrtschiffe bestellen, berichtete die italienische Tageszeitung "La Stampa". Damit soll die Flotte der Gruppe erneuert werden.

Vier Milliarden Euro sollen dank des Auftrags in die Kassen der seit Juli börsennotierten Fincantieri fließen. Den gleichen Betrag soll Meyer Werft kassieren, berichtete das Blatt.

Starke Wachstumsraten beflügelten bisher den Kreuzfahrtsektor, auf dem sich jetzt eine Reihe von Fusionen anbahnen. Neben dem US-Konzern Carnival mit der italienischen Tochter Costa Crociere und Royal Caribbean bildet sich jetzt ein dritter Kreuzfahrtkoloss unter der Regie von Genting Hong Kong (Ghk). Der chinesische Gigant, der die Kreuzfahrtgesellschaft Star Cruises kontrolliert, hat zuletzt Crystal Cruises erworben. Diese hält ihrerseits einen 25-prozentigen Anteil an Norwegian Cruise Line. Weitere Akquisitionen schließt Ghk nicht aus.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor